Heute wird es wieder ernst für die Komparsen beim neuen SR-Tatort “Heimatfront” für die ARD. Am heutigen frühen Nachmittag werden auch sie wieder zur “Aufhübschung” des Films bei den Dreharbeiten gebraucht. Im obigen Foto sind die Komparsen diejenigen, die Uniform tragen! Komparsen, sagt wikipedia, haben im Gegensatz zu Statisten, die nicht eigenmächtig oder individuell handeln, und auch nicht in das Film-Geschehen eingreifen, in der Regel die Aufgabe, für ein glaubwürdiges und lebendiges Hintergrundbild zu sorgen. Sie kämpen mit anderen in einer Armee, stehen als Schaulustige mit anderen um ein Mordopfer, sitzen mit anderen in einem Cafe oder sind Fußballfans im Stadion. Regisseure geben ihnen bewußt keine präzisen Regieanweisungen, da sie sich natürlich und keinesfalls gleichförmig verhalten sollen. Für den neuen SR Tatort “Heimatfront“, konnte Redakteur Christian Bauer diesmal den Oscar-Preisträger Jochen Alexander Freydank für die Regie verpflichten, der damit auch sein Langfilm-Debüt gibt.
Freydank sagte, dass der Tatort ein schönes Fernsehformat sei, große Fernsehunterhaltung die auch mit Anspruch aktuelle Themen behandelt. Das sei natürlich eine große Herausforderung, zumal er selbst sehr gerne Tatorte anschaue. Außerdem freue er sich riesig auf die Arbeit mit Gregor und Maximilian (Gregor Weber und Maximilian Brückner als Haupt-Kommissare Stefan Deininger und Maximilian Kappl), die er schon lange kenne. Mit Gregor Weber habe er ja schon in “Spielzeugland” zusammengearbeitet. Und Redakteur Christian Bauer ergänzt dass wie der Titel schon andeute, ginge es in „Heimatfront“ um vier Soldaten, die aus Afghanistan zurückkehren und um die Probleme, die sie haben, nach dem Erlebten in ihr früheres Leben zurück zu finden. Und wie ihr Umfeld und die Gesellschaft diese Kriegsheimkehrer empfängt und sich ihnen gegenüber verhält. Das Drehbuch für „Heimatfront“ stammt von Christiane Hütter und Christian Heider, die damit ebenfalls beide ihr Tatort-Debüt feiern. Bearbeitet wurde das Buch von Uwe Wilhelm. Der „Tatort“ des Saarländischen Rundfunks bleibt damit bei seiner Devise, jungen Autorenteams eine Chance zu geben. Der Tatort ist eine Produktion der ProSaar Medienproduktion (Produzent: Martin Hofmann) im Auftrag des Saarländischen Rundfunks (Redaktion Christian Bauer) und der Degeto für Das Erste. Die Ausstrahlung ist für Anfang 2011 vorgesehen. Mehr auf SR online: http://www.sr-online.de/fernsehen/499/1045937.html























