Sollten Sie sich einmal in oder in der Nähe der Rhön befinden, so ist das “Schwarze Moor” ein interessanter Ausflugtip. Für seine Besucher ist ein Rundwanderweg, ein Knüppeldamm aus Holz, angelegt, auf dem man das Moor erwandern kann, ohne seinen einzigartigen Mikrokosmos zu stören. Das Schwarze Moor ist ein besonderes Schutzgebiet und beeindruckendes Hochmoor im Bereich der bayerischen Rhön. Am Dreiländereck von Hessen, Thüringen und Bayern gelegen, ist das Schwarze Moor gut über die Hochrhönstrasse, der Verbindung zwischen Bischofsheim und Fladungen erreichbar. Das Hochmoor liegt auf einer Höhe zwischen 770 und 782 Metern über NN und ist mit einer Fläche von ca. 66 Hektar das größte Hochmoor in der Rhön. Es hat in der Mitte eine Mächtigkeit von 6,5m Torf. Seit dem 06.01.1939 steht es unter Naturschutz.
Das Feuchtgebiet ist der größte Moorkomplex aus Niedermooren und einem weitgehend unberührten und intakten Regenmoor in der Rhön. Es ist Bestandteil des europaweiten Schutzgebietssystems Natura 2000 und eines der bedeutendsten Hochmoore in Mitteleuropa. 2007 wurde das Moor in die Liste der 100 schönsten Geotope Bayerns aufgenommen.Gleichzeitig bildet das Schwarze Moor die Wasserscheide zwischen Main und Weser und gilt als eines der bedeutendsten Hochmoore Europas. Ein 2,7 Kilometer langer Bohlensteg führt als so genannter Moorlehrpfad durch das Hochmoor und ist entlang des gesamten Strecke mit interessanten Informationstafeln zur Entstehung und der Natur- und Tierwelt des Schwarzen Moores ausgestattet (u.a. gibt es hier noch das Birkhuhn, das ansonsten außerhalb der Alpen als ausgestorben gilt). Dieser Bohlensteg war übrigens bei seiner Errichtung 1987 der erste Moorlehrpfad überhaupt in Bayern. Mehr zum schwarzen Moor auch unter Rhöntourist.de , Wikipedia, Rhönpixel.de , Fladungen-Rhön.de und Rhöntravel.de










