Archive for August, 2010

06 AugRhönlamm beim Bierbrauen – im Brauereigasthof “Drei Kronen” in Memmelsdorf

Brauereigasthof "Drei Kronen" Memmelsdorf, Foto: Rainer Prüm

Zum Thema Bier schreibt wikipedia: “Im engeren Sinne ist Bier ein alkohol- und kohlensäurehaltiges Getränk, das durch Gärung meist aus den Grundzutaten Wasser, Malz und Hopfen gewonnen wird. Für ein kontrolliertes Auslösen des Gärvorganges wird meistens Hefe, selten auch Milchsäurebakterien zugesetzt. Weitere Zutaten sind z. B. Früchte, Kräuter wie Grut oder Gewürze. Der Alkoholgehalt von normalen Biersorten liegt in Deutschland und Österreich in der Regel zwischen 4,5 und 6 Prozent. Im weiteren Sinne versteht man unter Bier jedes alkoholhaltige Getränk, das auf Basis von verzuckerter Stärke hergestellt wurde, ohne dass dabei ein Destillationsverfahren angewandt wurde (z. B. Chicha). Die Abgrenzung zu Wein besteht darin, dass für Weine Zucker aus pflanzlichen (Fruchtzucker) oder tierischen Quellen (zum Beispiel Honig) vergoren werden, während der Ausgangsstoff für die Gärung bei Bier immer Stärke ist. In der Regel wird der Zucker aus der Stärke von Getreide (Gerste, Roggen, Reis, Weizen, Mais) gewonnen, seltener wird Stärke aus Kartoffeln oder anderem Gemüse wie Erbsen herangezogen. Der japanische Sake, obwohl oft als „Reiswein“ bezeichnet, fällt daher ebenfalls unter die Definition der bierartigen Getränke. Über den Ursprung des Wortes Bier gibt es keine gesicherten Erkenntnisse. Vermutlich stammt es von biber (lat. „Getränk“) ab. Ein nicht mehr gebräuchliches Wort für Bier ist das germanische Äl (vgl. englisch Ale, dänisch øl, schwedisch öl oder finnisch olut), wobei es sich um das noch ungehopfte Gebräu handelte.” Mehr zur Geschichte, Brauprozess und Einteilung der Biere gibt es hier.

Bierprüfung, Foto: Rainer Prüm

Und bei bier.de kann man u.a. lesen: “Deutschland ist in Sachen BIER das Land der Vielfalt. Wollte man von heute an jeden Tag ein anderes Bier aus Deutschland probieren, wäre man damit mehr als 13 Jahre  beschäftigt. Jede Region hat seine eigenen Bierbesonderheiten, jede Stadt wenigstens ein lokal hergestelltes Bier. Überall lauern echte Bierspezialitäten auf den Biergenießer. Teilweise beruhen diese lokalen Traditionen aus der kleinstaatlichen Geschichte vergangener Jahrhunderte. Im Norden trinkt man die herbsten Biere, im Süden dagegen Helles und Weizen, im Rheinland trinkt man Kölsch und Alt und in Berlin die Weiße. Daneben gibt es noch Export und Bockbier, Weihnachts- und Wiesnbier, Märzen und Kräusen und viele andere Sorten mehr. Diese Unterschiede machen das heimische Bier spannend, auch wenn man die nationalen Bestseller inzwischen überall bekommen kann. Heute ist es keine Ausnahme mehr, wenn gut sortierte Getränkemärkte fünfzig verschiedene Biermarken und mehr anbieten. Spezialversender offerieren sogar einige hundert unterschiedliche Biere. Jede dritte Brauerei  der Welt steht in Deutschland. Mit seinen etwa 5.000 verschiedenen Biermarken und über 1.200 Brauereien gilt Deutschland gewissermaßen als abendländische Heimat des Bieres. Das deutsche Reinheitsgebot ist seit nahezu 500 Jahren die Basis für die Qualität der einheimischen Biere. Doch (leider) teilt das  Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit, dass die deutschen Brauereien und Konzerne in den ersten sechs Monaten “nur” knapp 49 Millionen Hektoliter Bier absetzten. Dies sind 0,7 Prozent weniger als im letzten Jahr. Der warme Juni konnte immerhin einen Zuwachs um 7,8 Prozent im Vergleich zum Juni 2009 verzeichnen. Trotzdem zeigte sich der Präsident des Deutschen Brauer-Bundes, Wolfgang Burgard, in Sachen Biervielfalt und Diversifizierung des Biermarktes optimistisch: „Rund 5.000 deutsche Biere, gebraut von derzeit 1.327 Braustätten garantieren eine einzigartige Geschmacks- und Genussvielfalt.

Gerste, Foto: Rainer Prüm

Das Reinheitsgebot für Bier als eine der weltweit ältesten lebensmittelrechtlichen Vorschriften sichert zudem seit mittlerweile fast fünfhundert Jahren besten Verbraucherschutz. Daran werden sich auch in Zukunft alle deutschen Brauer halten“, so Burgard. Mit der Kampagne “Bier bewusst genießen” engagieren sich die deutschen Brauer für den maßvollen und bewussten Genuss von Bier, die verantwortungsvolle Abgabe alkoholhaltiger Getränke und die Aufklärung junger Autofahrer über die Gefahren von “Alkohol am Steuer. Daneben gibt s noch die Kampagnen: “Bier – sorry erst ab 16” und “don`t drink and drive“. Traditionell steht in Deutschland der 23. April in jedem Jahr ganz im Zeichen des Bieres. Denn am 23. April 1516 wurde das deutsche Reinheitsgebot von Herzog Wilhelm IV. in Ingolstadt proklamiert, und seitdem gilt per Gesetz: In unser Bier gehört nur Wasser, Hopfen und Gerste (die Hefe wurde erst später erwähnt, als man in der Lage war, Hefe herzustellen). Dieses älteste Lebensmittelgesetz der Welt feiern die deutschen Brauer Jahr für Jahr mit zahlreichen Veranstaltungen und Festen im ganzen Land. Dabei gibt es für alle Bierfans viel zu erleben: Ob Sie mit den Brauern auf Ballonfahrt in die Lüfte gehen, sich fachkundig durch eine Brauerei führen lassen oder ganz einfach eine neue Biersorte probieren – an diesem Frühlingstag ist bierige Abwechslung garantiert! Ein interessantes Bierlexikon von A wie Abfüllen (wenn auf dem Höhepunkt der Reife das Bier glanzklar filtriert und in Fässer, Flaschen und Dosen per Füllanlage abgefüllt wird), bis Z wie Zymase, (das für die Einleitung der Gärung verantwortlich ist), und weitere gute Informationen rund um das Thema Bier habe ich noch auf saarbierfreund.de gefunden.

1000 Liter Bier, Foto: Rainer Prüm

Sollte jetzt jemand auf den Gedanken kommen, sich (auch als Gastronom), sein eigenes Bier zu brauen, dann geht auch das. So wie Jürgen Krenzer. Der hatte als Gastwirt und Inhaber des Rhönschaf-Hotels in Ehrenberg-Seiferts in der hessischen Rhön die Idee, pünktlich zum 112. Geburtstag seines Gasthauses ”Krone”, eine eigene unfiltrierte, angenehm gehopfte und malzaromatische Bierspezialität zu kredenzen. Und durfte dazu am 25. Januar 2005 als Edel-Brauerstift im nagelneuen Sudhaus von Kollege und Braumeister Hans-Ludwig Straub in Memmelsdorf bei Bamberg in dessen Brauereigasthof “Drei Kronen” seinen ersten eigenen 10 hl-Biersud ansetzen. Ein lang gehegter Traum war für ihn endlich wahr geworden. Und auch ich hatte nun auf meiner Hessen-Franken-Gourmet-Tour kürzlich die Gelegenheit, zusammen mit Jürgen Krenzer, Ludwig Straub und Philipp Sterzinger, eine solche Bierbrauaktion mit zu erleben. Denn ein weiterer Vorgang “KRENZER 40″ stand an. KRENZER 40 ist das vom Rhönschaf-Hotel-Chef Jürgen Krenzer persönlich eingebraute Bier, das es seit 25.03.2005 – seinem 40. Geburtstag  – im Rhönschaf-Hotel gibt. Nun stand also der 24. Brauvorgang am Montag, dem 05. Juli 2010 um 14.35 Uhr an. Schweißgebadet standen wir am Läuterbottich und versuchten bei 35 Grad Aussetemperatur und gefühlten 110 Grad Brauhaustemperatur den Filtrationsvorgang des ersten KRENZER 40 Roggenbiers von Hand zu beschleunigen, weil das Roggenmalz mit seiner feineren Struktur als das Gerstenmalz alle Filter zusetzte. Als dann der Biersud auf dem Kühlschiff aufgeschlagen wurde, (also aus dem Sudkessel ausgepumpt wird), hatten wir es doch endlich geschafft! Und ein erlebnisreicher und interessanter Brautag ging zu Ende. Herzlichen Dank an Ludwig Straub und seine Frau Lilo. Dieser Roggen-Bier-Anstich wird Mitte August erfolgen, also gar nicht mehr so lang hin. Jetzt sind wir natürlich alle auf das Geschmacksergebnis gespannt! ;-) Und wer Lust hat, kann ja dann das neue KRENZER 40 Roggenbier im Rhönschaf-Hotel verkosten. Man sieht sich! ;-)

Brauerei "Drei Kronen" Memmelsdorf, Foto: Rainer Prüm

04 AugRhönlamm auf Reisen – in der Bier- und Brauerstadt Bamberg

 

Bamberger Brückenrathaus, Foto: Rainer Prüm

Nach meinen Aufenthalten im Rhönschaf-Hotel “Zur Krone” in Ehrenberg-Seiferts und bei Rhön-Schäfer Dietmar Weckbach in Ehrenberg-Wüstensachsen in der Rhön und bei Alexander von Halem in dessen Barockschloss Zeilitzheim, ging es dann mit kurzen Zwischenstopps in der Adam-Ries-Stadt Bad Staffelstein, dem Kloster Banz und einem Mittagessen im “Brauereigasthof zum Schwan in Ebensfeld in die Bierstadt BambergBamberg  ist eine kreisfreie Stadt im bayerischen Regierungsbezirk Oberfranken und gleichzeitig Standort des Landratsamtes Bamberg. Bamberg ist Universitäts-, Schul- und Verwaltungsstadt, wichtiges Wirtschaftszentrum Oberfrankens, sowie Sitz des gleichnamigen Erzbistums. Die Stadt ist in der Landesplanung als Oberzentrum des westlichen Oberfranken ausgewiesen und ist Mitglied in der Metropolregion Nürnberg. Bamberg ist Mittelpunkt eines Ballungsraums von über 200.000 Einwohnern und gilt als wichtigstes Zentrum im oberfränkischen Raum. Die sehenswerte Altstadt besitzt den größten unversehrt erhaltenen historischen Stadtkern in Deutschland und ist seit 1993 als Weltkulturerbe in die Liste der UNESCO eingetragen.

Bamberger Altstadt, Foto: Rainer Prüm

Darüber hinaus ist Bamberg überregional bekannt für seine vielfältige und eigenständige Biertradition. Mehr zu Bamberg findet sich auf Wikipedia hier und zur Bierstadt Bamberg hier. Die alte Kaiser- und Bischofsstadt Bamberg gilt als eine der schönsten Städte Deutschlands. Das „sog. tausendjährige Gesamtkunstwerk“ der Bamberger Altstadt wurde 1993 in die Liste des UNESCO-Welterbe Welterbes der Menschheit aufgenommen. Einheimische wie Touristen schätzen besonders die hohe Lebensqualität und die wunderschöne Natur- und Flusslandschaft ist ein wahrer Schatz für vielfältige Freizeitunternehmungen aller Art. Zudem verfügt Bamberg über reiche Angebote für Kultur & Kunst, Tourismus & Tagen sowie Sport & Freizeit. Mehr dazu auch auf der Webseite von Bamberg. Man sollte sich also schon mindestens 3 – 4 Tage Zeit für Bamberg nehmen. Sonst schafft man nicht alles. Es gibt eine zweieinhalbstündige geführte Stadtbesichtigung zu Fuß, eine 6-Hügel-Tour mit einem Spezialbus, Brauereibesichtigungen, Kirchenbesuche, den Bamberger Dom mit dem Bamberger Reiter,  (der viertürmige Bamberger Dom entstand um 1230 auf den Resten eines frühromanischen Vorgängerbaus. Dieser wurde durch Kaiser Heinrich II im Jahre 1007 gegründet und bereits 1012 eingeweiht. Beindruckend an der romanisch-gotischen Gewölbebasilika sind vor allem die Portale. Berühmt ist der “Bamberger Reiter” (um 1235) und das Marmor-Hochgrab des Kaiserpaares Heinrich und Kunigunde von Tilman Riemenschneider (1499-1513). Ganz in der Nähe befindet sich der Michaelsberg mit der um 1015 gegründeten Benediktinerabtei St.Michael,) die neue Residenz, die Bamberger Symphoniker, das E.T.A.-Hoffman-Theater, diverse Museen, und vieles, vieles mehr! Bamberg wurde wie Rom auf sieben Hügeln (Stephansberg, Kaulberg, Domberg, Michaelsberg, Jakobsberg, Altenburg, Abtsberg) erbaut und deshalb auch manchmal als Fränkisches Rom bezeichnet. Da Bamberg im Zweiten Weltkrieg weitgehend von Bombardierungen verschont blieb, bietet die Altstadt bis heute das nahezu unveränderte Bild der ursprünglichen Dreigliederung in geistliche Bergstadt (im Umfeld des Kaiserdoms, bürgerliche Inselstadt (zwischen den beiden Flussarmen der Regnitz) und der Gärtnerstadt. Überragt vom Dom stellt die Stadt ein denkmalgeschütztes Ensemble zwischen mittelalterlicher und barocker Baukunst dar.

Bambergs "Klein Venedig", Foto: Rainer Prüm

In und um Bamberg ist immer viel los, doch in drei bis vier Wochen, Ende August, gibt es dieses Jahr hier besonders viel Aufregung. Denn ebenso wie in Würzburg, Burghausen und Herrenchiemsee wird auch in Bamberg eine Neuverfilmung des Klassikers von Alexandre Dumas dem Älteren, nämlich Die drei Musketiere für`s Kino gedreht. Mit hochkarätiger Besetzung wie Christoph Walz, Orlando Bloom, Milla Jojovich oder James-Bond-Bösewicht Mads Mikkelsen. Ab 26. August soll die erste Klappe fallen.  Und nächstes Jahr im Sommer soll der 80 Millionen Dollar Film von Regisseur Paul W. S. Anderson dann ins Kino kommen. Bamberg hat als “Filmstadt” schon sehr viel Erfahrung sammeln können. Denn wie die Nürnberger Nachrichten schreiben, standen hier bereits 1961 Kirk Douglas, Barbara Rütting, Christine Kaufmann und Ingrid van Bergen für den Film »Stadt ohne Mitleid« vor der Kamera. Der Rosengarten der Neuen Residenz wurde 1973 zur Kulisse für »Das fliegende Klassenzimmer« mit Joachim Fuchsberger; gleich 32 Folgen nahm Günter Strack in den 90er Jahren für die TV-Produktion als »Der König« auf. Und an die Dreharbeiten für »Das Sams« erinnert man sich in Bamberg ebenso gut wie an die Produktion des Kinderfilms »Zwerg Nase« oder Hans W. Geißendörfers »In der Welt habt ihr Angst« mit Stars wie Axel Prahl, Hanns Zischler und Max von Thun.

Bamberger Altenburg, Foto: Rainer Prüm

 

02 AugRhönlamm auf Reisen – im Kloster Banz bei Bad Staffelstein

In der Klosterkirche Banz, Foto: Rainer Prüm

Dass ich auf meiner Hessen-Franken-Gourmet-Tour auch in der Adam-Ries-Stadt Bad Staffelstein war, hab ich ja hier im Rhönlamm Blog schon geschrieben. Zu der nördlich von Bamberg gelegenen Stadt Bad Staffelstein gehört auch seit 1978 das Kloster Banz. Kolster Banz ist ein ehemaliges Benediktinerkloster und ist seit 1978 im Besitz der CSU-nahen Hanns-Seidel-Stiftung und  und dient ihr als Tagungsstätte. Außerdem beherbergt es eine sogenannte Petrefaktensammlung, die allerdings auch zahlreiche andere Exponate wie beispielsweise ägyptische Mumien enthält. Mehr zu Kloster Banz gibt es hier. Zu seiner Geschichte: Im 9. Jahrhundert befand sich in der Nähe des späteren Klosters bereits eine Ringwallanlage. Nachdem der Banzgau in Schweinfurter Besitz übergegangen war (erster Nachweis hierfür aus dem Jahre 941), erbaute einer der Schweinfurter Herrscher eine Burg an die Stelle des heutigen Klosters. Als schließlich 1057 Otto von Schwaben als letzter männlicher Vertreter dieses Geschlechts starb, erbte eine seiner fünf Töchter, Albarada, den Banzgau. Sie heiratete Graf Hermann, der von Grafen von Habsberg-Kastl abstammte. Da die Söhne der beiden schon früh starben und die Tochter, deren Existenz in nur einer Quelle gefunden werden konnte, unstandesgemäß heiratete, beschlossen Albarada und ihr Mann das Schloss in ein Benediktinerkloster umzuwandeln. Das Kloster und seine Ländereien wurden ein Teil des Fürstbistums Bambergs und nicht Würzburgs, dem das Umland gehörte. Aufgrund dessen setzte auch der Bamberger Erzbischof die Äbte des Klosters bis 1114 ein, bevor die Besetzung des Amtes durch die übliche Wahl der Mönche erfolgte. Weiteres dazu auch hier.

Kloster Banz, Foto: Rainer Prüm

Die Klosterkirche von Banz trägt das Patrozinium St. Dionysius und St. Petrus. Die berühmte Kirche, deren Grundstein 1710 gelegt wurde, verrät sich schon durch die geschickte Ausnutzung der landschaftlichen Lage und durch die Gestaltung des Außenbaus mit einer hochragenden Doppelturmfassade von weitem als Meisterwerk. Wie das Benediktinerstift Melk das Donautal, so beherrscht in entsprechend kleinerem Maßstab Banz das Obermaintal. Die sich im Kloster Banz befindliche Hans-Seidel-Stiftung überschreibt ihre Arbeit und ihren Auftrag mit: “Im Dienst von Demokratie, Frieden und Entwicklung“. Dieses Motto gilt sowohl für ihr Engagement im Inland – hier insbesondere natürlich im Freistaat Bayern – wie auch im Ausland. Das Verständnis für Demokratie muss in jeder Generation neu erworben werden. Gerade jungen Menschen müssen politische Zusammenhänge deutlich gemacht werden. Nur dann wird man sie auch motivieren können, sich selber zu engagieren und Verantwortung zu übernehmen. Um es auf einen knappen Nenner zu bringen: Demokratie braucht politische Bildung. Mehr zur Hans-Seidel-Stiftung gibt es auch hier. Ebenfalls einen Besuch wert ist die Basilika Vierzehnheiligen, auch nahe bei Bad Staffelstein. Das nach Plänen von Balthasar Neumann gebaute Gotteshaus ist den heiligen Vierzehn Nothelfern gewidmet und empfängt etwa eine halbe Million Besucher pro Jahr.

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