Heute präsentiert Ihnen das Rhönlamm Blog in dem obigen Video Chef Kamal Al-Faqih aus dem Libanon. Kamal`s Eltern stammen aus dem Dorf Aley und Deir Koubel nahe der libanesischen Hauptstadt Beirut. Er selbst machte in Washington D.C., USA Karriere als libanesischer Koch und kochte auch schon für u.a. Königin Noor von Jordanien, König Abdullah von Jordanien und König Abdullah von Saudi Arabien. Und betreibt einen Kochshop. Im Libanon hat das Rhönlamm zwar noch keine Leser für seinen Blog aber dafür immerhin aus dem Nachbarstaat Israel und auch aus Saudi Arabien. Der Libanon (amtlich: Libanesische Republik; arabisch الجمهورية اللبنانية, frz. République libanaise) ist ein Staat in Vorderasien am Mittelmeer. Und dort hat das Rhönlamm Leser in den VAE, der Türkei, Saudi Arabien und im Iran. Der Libanon grenzt an Syrien im Norden und Osten und an Israel im Süden, im Westen wird er vom Mittelmeer begrenzt. Der Libanon wird zu den Maschrek-Staaten gerechnet. Eine spezifische libanesische Identität findet sich erstmals Anfang des 19. Jahrhunderts in Schriften von Historikern. Der politische Vorläufer des Libanon war eine bis 1916 von einem christlichen Armenier als Gouverneur geführte autonome Provinz innerhalb des Osmanischen Reiches. Ab 1920 war er französisches Mandatsgebiet. Es war unter dem Namen État de Grand Liban Teil des Völkerbundsmandats für Syrien und den Libanon, und erhielt 1926 als Republik eine gewisse Eigenständigkeit. Am 26. November 1941 kündigte der französische General Georges Catroux die Unabhängigkeit des Libanon sowie seine Unterordnung unter die freifranzösische Regierung an. Im November 1943 fanden Wahlen statt, und am 8. November löste die neue libanesische Regierung das französische Mandat unilateral auf. Am 22. November 1943 fand die Wiedereinsetzung der Regierung durch libanesische Amtsträger statt, dies ist zugleich auch der offizielle Unabhängigkeitstag. Direkt nach der Unabhängigkeit des Libanon wurden etwa 20.000 Mann Freiwillige unter dem Kommando des späteren Präsidenten Fouad Chehab in die freifranzösische Armee unter Charles de Gaulle eingegliedert, wo sie in Bir Hakeim und bei Monte Cassino ihren Beitrag zum Erfolg der Alliierten im mediterranen Kriegsschauplatz leisteten. Der unabhängige Libanon war im Zweiten Weltkrieg somit Teil der „Anti-Hitler-Koalition“ und später auch Gründungsmitglied der Vereinten Nationen, bei dessen Gründungsversammlung in San Francisco im Februar 1945 der libanesische Delegierte Charles Malik neben Eleanor Roosevelt eine dominierende Rolle spielte und wesentliche Teile der UN-Charta und der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte mitverfasste. Im Jahr 1958 kam es zur Libanonkrise zwischen pro-westlichen Christen und nationalistischen Muslimen, welches als Teil des Ost-West-Konflikts betrachtet wird. Wegen seiner wirtschaftlichen Stabilität und politischen Neutralität (1949–1969) wurde jedoch der stark westlich oder französisch geprägte Libanon in den 1950er und 1960er Jahren auch als „Schweiz des Orients“ bezeichnet. Die Hauptstadt Beirut galt bis 1984 sogar als „Paris des Nahen Ostens“. Mehr zum Libanon gibt es auch auf wikipedia hier.
Die Libanesische Küche beeinflusste im Lauf der Geschichte stark die Küche des Osmanischen Reiches, so wie auch andere Länder dieser Region. Die Küche des Nachbarlandes Syrien ist weitgehend mit der libanesischen identisch, wobei Aleppo als Zentrum einer gehobenen Küche gilt. Grundnahrungsmittel sind Gemüse, Obst, getrocknete Hülsenfrüchte, Bulgur, Reis, Fisch, Lammfleisch, Huhn, Nüsse, Oliven, Joghurt und Tahini. Viele Speisen sind vegetarisch. Fett wird traditionell nur sparsam verwendet. Zu den bekanntesten Gerichten gehört Kibbeh, das in der gesamten Region gegessen wird. Typisch sind auch Hummus und Taboulé. Verbreitet sind außerdem gefülltes Gemüse und Eintopfgerichte mit Fleisch und Gemüse. Die libanesischen Mezze gelten als sehr schmackhaft. Burghul bi d’feeneh ist ein Getreidebrei ähnlich einem Risotto aus Bulgur, Kichererbsen und Fleisch. Hindbeh bilzeyt ist gekochter wilder Chicoree mit Olivenöl und karamellisierten Zwiebeln. Ein libanesisches Lammgericht ist z.B. Kebbeh Nayyeh. Kebbeh Nayyeh, auch Kibbeh Nayyeh oder Kibbe Nayé, (arabisch كبة نية . Kebbeh bedeutet „Kugel“, Nayyeh „roh“) ist ein besonderes Fleischgericht der libanesischen Küche. Es wird als arabisches Tatar bezeichnet. Grundlage ist rohes Lamm- oder Kalbfleisch, das mit einem Fleischhammer auf einer Unterlage oder auf traditionelle Art mit einem Holzstampfer in einem tiefen Steinmörser zu einer breiigen Masse verarbeitet wird. Es kann auch mehrfach durch den Fleischwolf gedreht werden. Es kommen zuvor in Wasser eingeweichter Weizenschrot (Burghul) hinzu und je nach Rezept Zwiebeln, Olivenöl, Pfefferminz, Salz und Pfeffer, auch Piment und grüner Peperoni. Das Kalbfleisch erhält durch Zugabe von Lammfett und Basilikum Geschmack. Die Mischung muss lange und kräftig gestampft werden, bis eine weiche und gleichmäßige Konsistenz entsteht. Sie wird auf einer Platte ausgestrichen serviert. Alternativ wird die Fleischpaste zu fingerdicken Stäbchen gerollt auf Salatblättern gereicht. In einer weiteren Variante werden auf einzelnen Tellern Scheiben der Paste mit 10 Zentimeter Durchmesser verteilt, in deren Mitte eine Mulde eingedrückt und mit dem Olivenöl gefüllt wird. Diese Spezialität stammt ursprünglich aus dem zu Zgharta gehörenden Ort Ehden im bewaldeten Bergland im Norden des Landes und wird inzwischen in libanesischen Restaurants mit gehobenem Standard weltweit angeboten. In der Levante ist Kebbeh Nayyeh zusammen mit einer Soße aus Olivenöl und Zitronensaft eine beliebte Zwischenmahlzeit. Beilage ist Fladenbrot.
Leckere Lammkeulen bekommt man natürlich auch in Deutschland. Die Lammkeule oder -Schlegel, ist mager, zart und gut fleischig. Eigentlich das beste Bratenstück vom Lamm. Es wird in der Regel im Stück, mit oder ohne Knochen und in Scheiben angeboten. Sehr gut zum Braten im Ofen und als Gulasch verwendbar. Auch bestens geeignet zum Grillen von Steaks und Fleischspießen. Mehr zu Lammfleisch auch auf Kochatelier hier. Und Lammfleisch wird ja eh immer populärer. Lammfleisch erhalten Sie z.B. vom Metzger, bzw. Fleischer Ihres Vetrauens und Lammfleisch vom original Bio-Rhönlamm, u.a. von Metzgermeister Dirk Ludwig von der Metzgerei “Der Ludwig” im osthessischen Schlüchtern. “Der Ludwig” wurde am 2. April 1897 in Sondershausen / Thüringen von Metzgermeister Paul Ludwig gegründet. In der vierten Generation werden die überlieferten Rezepturen, unter Anwendung alter Handwerkstechniken, nach wie vor angewandt. Durch Ehrlichkeit, Respekt und Vertrauen haben die Ludwigs über die Jahre hinweg ihre Bodenständigkeit bewahrt. Zuverlässigkeit und eine Identifizierung mit der Region gewähren ökologische Erzeugnisse und Nachhaltigkeit im Handeln. Produkt- und Beratungsqualität, Sauberkeit und ein gutes Gewissen beim Handeln sind die Basis der langjährigen Unternehmensgeschichte. Dort können Sie natürlich auch direkt über deren Online-Shop bestellen. Die Rhönlämmer in dieser Woche sind vom Bauer Timmerberg aus Dudenrode. Oder Sie machen mal einen Abstecher in die Rhön zu Jürgen Krenzer`s Rhönschaf-Hotel in Ehrenberg-Seiferts. Auch dort steht leckeres Rhönlammfleisch auf der Speisekarte. Das Rhönlamm wünscht Ihnen “Guten Appetit”!
- Lammkeule vorbereiten, Foto: ExQuisine, Fotolia.com
















