Das Rhönschaf, das weniger Fleisch liefert als viele andere Schafe, war in der nicht allzu lang entfernten Vergangenheit bereits vom Aussterben bedroht und 1960 war die Zahl der noch lebenden Rhönschafe auf erschreckende etwa 300 Tiere gesunken. Durch ein gezieltes Marketing und staatliche Fördermaßnahmen ist es allerdings gelungen, den Bestand des Rhönschafes wieder zu sichern und auch stark auszubauen. Das Fleisch des Rhönschafes gilt als sehr zart, würzig und mild und hat mit Hilfe des Regionalmerketings den Einzug in die Rhöner Speisekarten als besondere Spezialität der Region geschafft. In Rhöner Gaststätten und Restaurants aber auch bei zahlreichen Metzgereien, z.B. bei der Metzgerei “Der Ludwig”, gehören Spezialitäten vom Rhönschaf wie Lammbraten, aber auch Würste und Schinken zum guten Ton. Die verstärkte Wiederbesinnung auf regionale und lokale Spezialitäten, die die Besucher der Rhön sehr schätzen, haben 1996 die Einrichtung eines Rhönschafladens in Ginolfs/ Markt Oberelsbach ermöglicht und notwendig gemacht. Vielleicht haben ja einige der Rhönlamm Blog Leser Lust, sich das mal vor Ort anzuschauen. Ich bin letztes Jahr im Juni dort gewesen. Das ganzr Biosphärenreservat Rhön ist einen Ausflug wert!
Das Rhönschafprojekt hat aber auch eine Perspektive für die gesamte Rhön gebracht. Über das Projekt kam Mut in die Region und die Besinnung auf die eigene Kraft. Stolz auf die Heimat, die Landschaft, Kulturgeschichte und Qualitäten wie das Rhönschaf und seine Produkte, die es so wo anders nicht gibt. Produkte: Teppiche, Plüschtiere, Strümpfe, Strickjacke, Kurzmäntel, Herren Jacken, Strickwolle. Die genauen Rhönschaf Merkmale (mal abgesehen von dem schwarzen Kopf) sind: Das Rhönschaf ist eine der ältesten Nutztierrassen Deutschlands. Die erste namentliche Erwähnung erfolgte 1844. Es ist gelb-weiß mit einem schwarzen Kopf ohne Hörner, trägt eine grobe, wenig gekräuselte, wenig elastische Wolle, ist von großem Körperbau, starkknochig und von großer Mastfähigkeit. Es ist selbst im Ausland unter dem Namen ‘Rhönschaf‘ bekannt. Es ist die einzige Rasse mit weißen Beinen und schwarzhaarigem, bis hinter die Ohren unbewolltem Kopf. Berühmt wurden die Schafe der Rhön als Kaiser Napoleon – am 10. Oktober 1813 durch ein Gefecht bei seinem Rückzug in der Rhön aufgehalten – von ihrem Fleisch zu essen bekam. Er veranlasste den Import von Schlachttieren durch Wanderherden von der Rhön bis nach Paris. Die Schafe aus der Rhön bekamen den wohlklingenden Markennamen “mouton de la reine“, was so viel wie “königliches Schaf” bedeuten und die hohe Qualität des Fleisches dokumentieren sollte.
Lammfleisch erhalten Sie z.B. vom Metzger, bzw. Fleischer Ihres Vetrauens und Lammfleisch vom original Bio-Rhönlamm, u.a. von Metzgermeister Dirk Ludwig von der Metzgerei “Der Ludwig” im osthessischen Schlüchtern. Dort können Sie auch direkt über deren Online-Shop bestellen. Der Ludwig” wurde am 2. April 1897 in Sondershausen / Thüringen von Metzgermeister Paul Ludwig gegründet. In der vierten Generation werden die überlieferten Rezepturen, unter Anwendung alter Handwerkstechniken, nach wie vor angewandt. Durch Ehrlichkeit, Respekt und Vertrauen haben die Ludwigs über die Jahre hinweg ihre Bodenständigkeit bewahrt. Zuverlässigkeit und eine Identifizierung mit der Region gewähren ökologische Erzeugnisse und Nachhaltigkeit im Handeln. Produkt- und Beratungsqualität, Sauberkeit und ein gutes Gewissen beim Handeln sind die Basis der langjährigen Unternehmensgeschichte. Oder Sie machen mal einen Abstecher in die Rhön zu Jürgen Krenzer`s Rhönschaf-Hotel in Ehrenberg-Seiferts. Auch dort steht leckeres Rhönlammfleisch auf der Speisekarte. Das Rhönlamm wünscht Ihnen “Guten Appetit”!






