Archive for Juli, 2011

27 JulRhönlamm auf Reisen – auf der diesjährigen Bundesgartenschau BUGA in Koblenz

Eingang der BUGA in Koblenz, Foto: Rainer Prüm

Zwar ist das Wetter bei uns derzeit nicht gerade berauschend, und längere Regenschauer nicht wirklich für Freiluftspaziergämge geeignet, aber es soll ja in Kürze besser werden. Vor 4 Wochen war das Wetter prima und so verbrachte ich (fast) einen ganzen Samstag auf der diesjährigen BUGA in Koblenz. Mit dem Zug ging es um 7.30 Uhr von Merzig über Trier nach Koblenz. Shuttlebusse brachten dann die Besucher zum Haupteingang beim kurfürstlichen Schloss. Wikipedia schreibt dazu: “Die Bundesgartenschau 2011 findet vom 15. April bis 16. Oktober 2011 in Koblenz statt und ist die erste Bundesgartenschau in Rheinland-Pfalz. Die Austragungsstätten sind das Plateau vor der Festung Ehrenbreitstein, der Platz vor dem Kurfürstlichen Schloss und das Areal um das Deutsche Eck (Blumenhof). Eine Attraktion ist die Kabinenseilbahn über den Rhein, die als ökologisch sinnvolle Verkehrsverbindung errichtet wurde. Sie verbindet die Rheinanlagen in Höhe der Kastorkirche mit dem Plateau vor der Festung. Anders als bei vorangegangenen Gartenschauen, befindet sich das Austragungsgelände in Koblenz hauptsächlich im Zentrum der Stadt und ist somit für die einheimische Bevölkerung direkt erlebbar. Neben dem Prestige für die Austragung einer Bundesgartenschau, ist die einhergehende städtebauliche Entwicklung der weitaus größere Gewinn für Koblenz.”

Blick von der Feste Ehrenbreitstein auf das Deutsche Eck in Koblenz, Foto: Rainer Prüm

Auf der Seite www.buga2011.de heißt es dazu u.a.: “Der Slogan der Bundesgartenschau „Koblenz verwandelt“ markiert die Leitidee, unter der die Planer die drei verschiedenen Ausstellungsorte inszenieren. Bei der Konzeption und Umgestaltung unterscheiden die Verantwortlichen zwischen Kern- und Korrespondenzbereichen. In den drei eingezäunten Kernbereichen Kurfürstliches Schloss, Blumenhof und Festung Ehrenbreitstein finden während der Bundesgartenschau Blumenschauen, Ausstellungen und Veranstaltungen statt. Als frei zugängliche Korrespondenzbereiche werden die Uferpromenaden an Rhein und Mosel ebenfalls zu hochwertigen Freiflächen umgestaltet. So entsteht hinter dem Schloss eine Sitzstufenanlage, die den Zugang zum Wasser öffnet, und das gesamte Ufer verwandelt sich in eine einladende Flaniermeile. Alle Flächen bieten Raum für viele interessante Themen und Angebote rund um die Bundesgartenschau.” Dies kann ich nur bestätigen. Der Ausflug zur BUGA nach Koblenz war einfach spitze. Und vielleicht wiederhole ich den sogar, denn ich habe trotz siebenstündigem Aufenthalt noch nicht alles gesehen. Noch ist sie ja bis 16. Oktober 2011 geöffnet. :-)

Die hölzerne Aussichtsplattform auf der BUGA in Koblenz, Foto: Rainer Prüm

Eines der Highlights, sicher nicht nur für mich, war die Fahrt mit der Seilbahn. Die atemberaubende Fahrt mit der BUGA Seilbahn über den Rhein hinauf zur Festung Ehrenbreitstein zählt zu den Höhepunkten und sollte sich niemand entgehen lassen. Man kann damit sowohl rauf, als auch wieder runterfahren. Ich habe zur Runterfahrt allerdings den Shuttlebus genommen, denn manchmal bilden sich doch ziemlich lange Schlangen beim Einstieg. Mit einer Länge von knapp 850 Metern und bis zu 7600 Fahrgästen pro Stunde zählt die BUGA Seilbahn in Koblenz zu den größten ihrer Art in Europa außerhalb der Alpen. Einen spektakulären Blick ins Welterbe „Oberes Mittelrheintal“ versprechen die 18 Panoramakabinen. Für den besonderen Genuss verfügt eine der Seilbahn-Kabinen über einen Glasboden. In wenigen Minuten erreicht der Besucher die prachtvoll bunten Blumenhallen und die Außenanlagen rund um die altehrwürdige Festung Ehrenbreitstein. Ein Vorteil für alle Besucher ist gewiss, dass eine Hin- und Rückfahrt pro Tag mit der Seilbahn für alle Gäste der BUGA Koblenz 2011 kostenlos bleibt. In den Räumen der Festung öffnet sich für die Besucher unter anderem eine Ausstellung rund um Land und Leute. Im Innenhof der Festung finden auf der Hauptbühne regelmäßig Veranstaltungen und Konzerte statt. Bei meinem Besuch wurde gerade die Livesendung “ARD Buffet für den nächsten Tag (Sonntag) vorbereitet. Und mit am besten hat mit die Ausstellung “Geschichte von Rheinland-Pfalzgefallen. Zahlreiche, wirklich sehr alte Ausgrabungsgegenstände gibt es dort zu bewundern. Nach einem Abendessen-Zwischenstop in Saarburg, war ich gegen 23.30 wieder zu Hause. Schöln war`s! ;-)

Die BUGA-Seilbahn in Koblenz, Foto: Rainer Prüm

20 JulRhönlamm mag auch Lammhaxe mit Pfiff à la Martin Wurth, Jägerstüble Oberharmersbach

Lammhaxe à la Martin, Foto: Sonja Wurth

Hier im Rhönlamm Blog habe ich ja schon öfters über die Zubereitung von Lammhaxen berichtet. zum Teil auch aus anderen Ländern. Heute nun mal wieder ein “deutsches Rezept” aus dem Schwarzwald. ;-) Es ist von Küchenchef Martin Wurth vom Gasthaus Pension Jägerstüble in Oberharmersbach/ Schwarzwald. Er machte heute eine Lammhaxe mit Pfiff. Dazu gab es Couscous. Hier Rezeptur und Zubereitung:
Lammhaxe à la Martin:
Lammhaxe
mit Salz, Pfeffer, Kreuzkümmel und der arabischen Gewürzmischung Raz el Hanout würzen, mit grob geschnittenen Zwiebeln und ganzen Knoblauchzehen scharf anbraten. In Würfel geschnittene Tomaten dazugeben und mit Rotwein und Wasser ablöschen. In diesem Sud die Haxe schmoren bis sie weich ist. Dann den Fond nochmals mit obigen Gewürzen kräftig abschmecken, nicht abdicken!
Couscous für 2 Personen
:
Ein Glas Salzwasser aufkochen. Vom Herd nehmen und einen Löffel Olivenöl dazugeben, 1 Glas Couscous unter rühren und einrieseln lassen. 5 Minuten zugedeckt quellen lassen. Ein Stückchen Butter hinzufügen und mit der Gabel körnig durchrühren. Fertig!  Dann die Zucchini der Länge nach vierteln und in ca. 5 cm große Streifen schneiden. In Pfanne mit heißem Olivenöl anbraten und mit Salz, Pfeffer würzen.  Alles seperat servieren!

Gasthaus Pension Jägerstüble, Oberharmersbach, Foto: Rainer Prüm

Lammhaxen erhalten Sie z.B. auch vom Metzger, bzw. Fleischer Ihres Vetrauens und Lammhaxen vom original Bio-Rhönlamm, u.a. von Metzgermeister Dirk Ludwig von der Metzgerei “Der Ludwig” im osthessischen Schlüchtern. Dort können Sie auch direkt über deren Online-Shop bestellen. Der Ludwig” wurde am 2. April 1897 in Sondershausen / Thüringen von Metzgermeister Paul Ludwig gegründet. In der vierten Generation werden die überlieferten Rezepturen, unter Anwendung alter Handwerkstechniken, nach wie vor angewandt. Durch Ehrlichkeit, Respekt und Vertrauen haben die Ludwigs über die Jahre hinweg ihre Bodenständigkeit bewahrt. Zuverlässigkeit und eine Identifizierung mit der Region gewähren ökologische Erzeugnisse und Nachhaltigkeit im Handeln. Produkt- und Beratungsqualität, Sauberkeit und ein gutes Gewissen beim Handeln sind die Basis der langjährigen Unternehmensgeschichte. Oder Sie machen mal einen Abstecher in die Rhön zu Jürgen Krenzer`s Rhönschaf-Hotel in Ehrenberg-Seiferts. Auch dort steht leckeres Rhönlammfleisch auf der Speisekarte. Das Rhönlamm wünscht Ihnen “Guten Appetit”!

14 JulRhönlamm mag auch türkische Lammfrikadellen/ Köfte

Heute ist das Rhönlamm mal wieder in der Türkei. Denn das Rhönlamm Blog hat auch Leser in der Türkei und zwar u.a. in Canakkale, Istanbul, und Antalya. Da passt das wieder ganz gut. Die Türkei ist eine demokratische Republik in Asien und Europa. Der Einheitsstaat mit annähernd 99 Prozent muslimischer Bevölkerung ist laizistisch geprägt; er wurde nach dem Ersten Weltkrieg der Nachfolgestaat des Osmanischen Reiches. Staatsgründer Mustafa Kemal Atatürk war bestrebt, die Türkei durch viele gesellschaftliche Reformen nach dem Vorbild verschiedener europäischer Nationalstaaten zu modernisieren. Mehr zur Türkei auf wikipedia hier. Die türkischen Frikadellen “Köfte” gehören zu den Standardgerichten in der türkischen Küche. Wobei es mindestens 291 verschiedene Köfte-Gerichtte gibt. :-) Gegrillt ist der Kebap besonders beliebt. Hier mit einem praktischen Indoor-Grill, weil cizbiz ist einfach am Besten. Cizbiz sagt man zu gegrillten Speisen. Das ist das Geräusch, wenn es auf den heißen Grill kommt. Köfte (türkisch, von persisch کوفته (kufteh), Zerstampftes / Arabisch كفته (kufta in manchen Dialekten auch kafta, kifta) sind meist kräftig gewürzte, gebratene, gebackene oder gegrillte Hackfleischbällchen, -röllchen oder -fladen, vor allem aus Lamm oder Rind (auch gemischt), die in zahlreichen Varianten in der gesamten orientalischen Küche von Nordafrika über Südosteuropa bis nach Indien verbreitet sind. Mehr zu Köfte auf wikipedia hier. Heute zeigt uns “kochdichtürkisch” (Türkisch Kochen auf Deutsch), dieses Rezept mit kulturellem Hintergrund. Und die Erklärungen im Video sind auf deutsch, also prima zum Nachkochen.

Dirk Ludwig und Frau Christine

Lammhackfleisch erhalten Sie z.B. auch vom Metzger, bzw. Fleischer Ihres Vetrauens und Lammhackfleisch vom original Bio-Rhönlamm, u.a. von Metzgermeister Dirk Ludwig von der Metzgerei “Der Ludwig” im osthessischen Schlüchtern. Dort können Sie auch direkt über deren Online-Shop bestellen. Der Ludwig” wurde am 2. April 1897 in Sondershausen / Thüringen von Metzgermeister Paul Ludwig gegründet. In der vierten Generation werden die überlieferten Rezepturen, unter Anwendung alter Handwerkstechniken, nach wie vor angewandt. Durch Ehrlichkeit, Respekt und Vertrauen haben die Ludwigs über die Jahre hinweg ihre Bodenständigkeit bewahrt. Zuverlässigkeit und eine Identifizierung mit der Region gewähren ökologische Erzeugnisse und Nachhaltigkeit im Handeln. Produkt- und Beratungsqualität, Sauberkeit und ein gutes Gewissen beim Handeln sind die Basis der langjährigen Unternehmensgeschichte. Oder Sie machen mal einen Abstecher in die Rhön zu Jürgen Krenzer`s Rhönschaf-Hotel in Ehrenberg-Seiferts. Auch dort steht leckeres Rhönlammfleisch auf der Speisekarte. Das Rhönlamm wünscht Ihnen “Guten Appetit”!

06 JulRhönlamm auf Reisen – beim Mummelseegeist im Schwarzwald

Mummelsee mit Hotel, Foto: Rainer Prüm

Natürlich musste auf meiner “Schwazwald-Gourmet-Tour” auch ein Besuch des Mummelsees sein. Wikipedia schreibt zum Mummelsee u.a.: “Der Mummelsee ist ein Karsee im Schwarzwald. Er ist 3,7 Hektar groß, 17 Meter tief und liegt auf 1.036 m ü. NN. Er befindet sich in der Gemeinde Seebach in der Nähe von Achern im nördlichen Schwarzwald. Der See zählt zu den meistbesuchten Seen in Baden-Württemberg, da er direkt an der Schwarzwaldhochstraße liegt. Er ist im Westen, Norden und Osten von steilen, bewaldeten Berghängen gesäumt und hat einen Umfang von etwa 800 Metern. Nach Westen steigt das Seeufer zum „Katzenkopf“ (1123 Meter) und nach Norden zur Hornisgrinde an, dem mit 1164 Meter höchsten Berg des Nordschwarzwaldes. Lediglich nach Süden sind die Ufer des Mummelsees (fast) flach, dort liegt unter anderem ein Hotel. Der Name des Mummelsees geht nach Angaben der Gemeinde Seebach zurück auf die weißen Seerosen, im Volksmund „Mummeln“ genannt, die hier früher zahlreich vorkamen. Allerdings bezeichnet in der Botanik „Mummel“ die Gelbe Teichrose (Nuphar lutea).” Und in diesem Hotel, der “Mummelsee Erlebniswelt“, verbrachte ich auf meiner Tour nach Gengenbach und dem Jägerstüble in Oberharmersbach vier sehr schöne Tage. Und von dort aus machte ich auch Ausflüge nach Freudenstadt, Dornstetten, Naturschutzzentrum Ruhestein, Lotharpfad, Kappelrodeck, Baiersbronn und Sassbachwalden. Und einen Tag verbrachten wir auf der Hornisgrinde mit ihrem Turm. Der Hornisgrindeturm erweckt bei vielen Besuchern den Eindruck als wäre er die Hinterlassenschaft einer alten Burg. Nur wenige wissen, dass seine Existenz auf die Initiative des Badischen Schwarzwaldvereines unter Fabrikdirektor Nauwerk aus Oberachern zurückgeht. Dieser erhielt am 15. Juni 1909 die Baugenehmigung vom Großherzoglichen Bezirksamt Achern. Eine Kupfertafel am Eingang des Turmes erinnert unter Angabe des Architekten an die Fertigstellung im Jahre 1910. Mehr zur Hornisgrinde auch hier.

Der Hornisgrindeturm, Foto: Rainer Prüm

Am Mummelsee selbst gab es bereits ab 1872 eine Schutzhütte am See. Das ehemalige Berghotel Mummelsee stammt von 1893. Es war nur auf Fußwegen zu erreichen und im Winter geschlossen. Erst 1933 wurde der See über die Schwarzwaldhochstraße erschlossen. 1955 wurde der älteste Teil des Hotels abgerissen und neu erbaut. Am 5. Mai 2008 tagsüber brannte das Dach des Hotels ab, das Löschwasser verursachte weiteren Schaden. Der Schaden wurde auf sechs Millionen Euro geschätzt. Als Brandursache wird vermutet, dass zwei junge Männer Zigarettenkippen aus dem Fenster aufs Dach geworfen haben. Das Hotelgebäude wurde im Sommer 2008 abgerissen und im April 2009 begannen die Bauarbeiten für einen Neubau im Schwarzwaldstil mit einem verglasten Restaurant mit Seeblick. Anfang Oktober 2009 wurde das Richtfest gefeiert. Das rund 7,5 Millionen Euro teuere Hotel mit rund 60 Betten und einem Schwarzwaldladen auf der See-Ebene nahm am 26. März 2010 wieder den Betrieb auf. Die offizielle Eröffnung fand anlässlich des Mummelseefestes am 29. und 30. Mai 2010 statt. Mir hat es jedenfalls sehr gut dort gefallen! Sagen inspirierten auch Eduard Mörike zu seinem Gedicht Die Geister am Mummelsee. Auch Grimmelshausen ließ seinen Simplicissimus von Unterwasserbewohnern in den See entführen und zum Mittelpunkt der Erde tauchen. Das dabei geschilderte System von Wasserverbindungen von der Erdoberfläche zum Mittelpunkt der Erde könnte durch den Platonischen Mythos über das Schicksal der Seele nach ihrem Tode inspiriert worden sein. Ein Schwarzwaldbesuch ohne Mummelsee ist wie ein Pils ohne Schaum. ;-) Und die ein oder andere Wein- und Schnapsprobe gehört auch dazu!! :-)

Im Schwarzwald, Foto: Rainer Prüm

Get Adobe Flash playerPlugin by wpburn.com wordpress themes
http://www.schoener-essen.de/customers/schoenerEssen/images/schoener-essen-badge.gif