Archive for the 'Natur erwandern' Category

06 JunRhönlamm gratuliert der Stadt Tann in der Rhön zum 1. Platz im Fotowettbewerb

Rhönschafe bei Tann/ Rhön, Foto: poligon

HÖRZU Heimat und Faszination D“ richteten vor einiger Zeit den Fotowettbewerb “So schön ist Deutschland im Frühling” im Internet aus.  Es gab 10 wertvolle Preise zu gewinnen, die von TUI für die Sieger des großen Fotowettbewerbs zur Verfügung gestellt wurden. Mitmachen konnte jede Stadt in Deutschland, die die Teilnahmebedingugen erfüllte. Und es gingen tausenden von Einsendungen ein Sie zeigten allen, was unser schönes Land im Frühling so attraktiv macht. Und warum immer mehr Besucher aus der ganzen Welt Deutschland als Urlaubsziel auswählen. Auch die „Tanner Hobbyfotografen” haben sich bei dem Frühlingswettbewerb „Faszination Deutschland“ kräftig ins Zeug gelegt. Tann liegt wunderschön eingebettet ins unteren Ulstertal. Umgeben von seinen idyllisch gelegenen Stadtteilen, die besonders ím Frühling mit seinen Wiesen und Blumen eine Augenweide sind. Uns was sich bereits vor vier Wochen andeutete, ist jetzt Wirklichkeit geworden. Die Rhönstadt schaffte in den letzten vier Wochen den Aufstieg von Platz 4 auf den ersten Rang mit den meisten eingesandten Fotos aller Bewerber. Die Hobbyfotografen haben mit ihrer Einsendung von 127 Fotos dem deutschen Publikum sehr deutlich die Schönheiten Tanns im Frühling aufgezeigt! Aber nicht nur das. Ein für Tann und die Rhön gleichermaßen charakteristisch zutreffendes Bild mit zwei Original Rhönschäfchen, das im Tanner Stadtteil Lahrbach in der Nähe des Naturdenkmals „Kugelbaum“ im Anfang Mai 2011 aufgenommen wurde, beeindruckte die fachkundige Juri und wurde auf Platz drei in die Liste der „Top-Bilder“ aufgenommen. Diese sind auf der Titelseite des Wettbewerbs platziert und über das Schäfchen-Bild gelangt man per Direktlink auf die Tanner Homepage. Dabei ist die Bildunterschrift überaus vielsagend: „Deutscher Meister bei diesem Wettbewerb – die Ortschaft Tann ist mit vielen Fotos dabei“.

Tann und seine Stadtteile, Fotocollage: Ingdi

Jetzt wächst natürlich die Spannung unter Tanns Hobbyfotografen. Denn die Entscheidung über die besten Bilder, wird etwa Mitte Juni 2011 bekannt gegeben. Schafft es Tann, gleich im ersten Wettbewerb vielleicht das Triple, einen Dreifacherfolg und kann vielleicht einen der begehrten Preise für die besten 10 Fotos einheimsen? Die Stadt Tann (Rhön) drückt jedenfalls allen Teilnehmern kräftig die Daumen. Sobald das Ergebnis über die zehn Gewinner feststeht, wird das Rhönlamm wieder darüber berichten. Der zweite Fotowettbewerb unter dem Titel: „So schön ist Deutschland – So schön ist Tann im Sommer“ hat am 01. Juni 2011 begonnen. Auch hier möchte die Rhönstadt gerne wieder punkten und sich unter die Besten Deutschlands mischen. Anlässe und Kulissen für schöne Fotos gibt es in Hülle und Fülle. Kulissen im Tanner Gerietbad, in den Tanner Ausstellungen, beim Tanner Geriethfest Anfang Juli, beim Straßenmalfest „Via Pictura“ am 21. August 2011, bei Stadt- und Museumsführungen, bei der beliebten Tanner Schlenderweinprobe, bei einer Segway-Tour und vielem mehr. Unter dem Slogan: „Knipsen Sie Tann an die Spitze“ ruft die Stadt Tann (Rhön) alle Hobbyfotografen zur Teilnahme am neuen Wettbewerb auf. Die Teilnahmebedingungen können auf der Homepage der Stadt Tann (Rhön) unter: www.tann-rhoen.de eingesehen werden.

04 MrzRhönlamm freut sich auf die zweite kulinarische Rhönwanderung am 26. März in Osthessen

Rhönschafe auf der Weide in der Rhön

In drei Wochen ist es wieder soweit. Wer will, kann besondere kulinarischen Genüsse der Rhön erleben. Und zwar beginnend im osthessischen Schlüchtern. Schlüchtern ist eine Kleinstadt im Main-Kinzig-Kreis im Bundesland Hessen in der Bundesrepublik Deutschland. Schlüchtern liegt ungefähr 30 km südwestlich von Fulda am Südwestende des Landrückens und an der A 66 zwischen Frankfurt am Main und Fulda. Die engere Region wird Bergwinkel genannt, weil hier die Ausläufer der Brückenauer Kuppenrhön im Osten, des Spessarts im Süden und des Vogelsbergs im Norden zusammentreffen. Durch die Stadt hindurch fließt die Kinzig, die in Sinntal-Sterbfritz an der Kinzigquelle entspringt und in Hanau in den Main mündet. Schlüchtern und die Region liegen daher im Kinzigtal. Mehr zu Schlüchtern gibt es auch auf wikipedia hier. Von dort fahren die Teilnehmer der kulinarischen Rhönwanderung dann erst mit dem Bus gemeinsam nach Wüstensachsen und besuchen den bekannten Schäfer Dietmar Weckbach und seine Rhönschaf-Herde. Dort erfahren die Teilnehmer alles Wissenswertes rund um die Schäferei. Und diese “Schaf-Präsentation” kann auch mit einer zünftigen Brotzeit mit Schaf-Salami, Schinken, Schwartemagen, Blut- und Leberwurst kombiniert werden.

Die letztjährige kulinarische Rhönwanderung der Metzgerei "Der Ludwig"

Von hier startet dann auch die eigentliche Wanderung mit dem Ziel Ehrenberg-Seiferts. Dort angekommen gibt es nun das R.A.S.T., das Rhöner Apfelsherry Theater, zu bestaunen. Beim ApfelSherry handelt es sich rechtlich um einen Dessertwein. So müssen Weine bezeichnet werden, die nicht aus Trauben gekeltert werden und mehr als 12 Vol.% Alkohol haben. Oft gibt es wegen diesem Namen „Dessertwein” einige Verwirrung. Viele Menschen glauben, man könne Dessertwein nur zum Nachtisch trinken. Und andere wiederum denken, das Dessertweine zuckersüß schmecken. Beides ist falsch. Dessertweine können auch trocken ausgebaut werden. Der ApfelSherry ist ein Beispiel dafür. Vor knapp 30 Jahren experimentierte der 15jährige Jürgen Krenzer mit dem Saft der sauren Äpfel von der elterlichen Streuobstwiese. Schon damals sein Ziel: Harmonie und Balance zwischen Säure, Alkohol und Restzucker zu bringen. Kein leichtes Unterfangen. Zählt diese Arbeit selbst bei ausgewachsenen Winzern zur Königsdisziplin. Früh übt sich ist demnach kein dahergesagter Satz – sondern apfelsinnliche Wirklichkeit! Mehr dazu auch auf apfelsherry.de hier. Anschließend tranchiert  Jürgen Krenzer vom Rhönschaf-Hotel für alle Teilnehmer noch diverse leckere Köstlichkeiten vom Rhönlamm. Der Erlebnisbeitrag für alles, die Fahrt im Komfortreisebus, Vorführungen beim Schäfer Weckbach, Eintritt im Rhöner Apfelsherrytheater und das Lamm-Essen im Rhönschafhotel beträgt nur 50,- €. Der genau Termin nochmal: Samstag, 26.März 2011  um 13 Uhr. Abfahrt ist beim Ladenlokal der Metzgerei “Der Ludwig” in Schlüchtern.  (Die (ungefähre Rückkehr ist dann gegen 20 Uhr). Schon letztes Jahr, dem 13. März 2010, ebenfalls von 13.00 – 20.00 Uhr, konnen alle die es mochten und auch eine Teilnehmerkarte hatten, die tollen kulinarischen Genüsse der Rhön schon einmal erleben. Und auch das Program war das Gleiche. Mit dem Bus wurde gemeinsam mit Metzgermeister Dirk Ludwig nach Wüstensachsen gefahren und dort Schäfer Dietmar Weckbach und seine Rhönschaf-Herde besucht. Hier traf man damals auch noch auf das “berühmte” Rhönschaf mit Namen “Rhön-Hilde”. Sie ist leider nach der Geburt von Drillingen mittlerweile verstorben. Kurzentschlossene Anmeldungen von “kulinarisch interessierten Feinschmeckern” sind noch unter: 06661/2133 oder auch direkt im Laden der Metzgerei “Der Ludwig” in Schlüchtern möglich.

"Rhönschaf" Jürgen Krenzer beim Lamm-Kochen

27 SepRhönlamm wandert – auf dem Wehinger Viezpfad im saarländischen Landkreis Merzig-Wadern

Auf dem Wehinger Viezpfad, Foto: Rainer Prüm

Der Wehinger Viezpfad, ein vom Deutschen Wanderinstitut zertifizierter, rund 14 km langer “Premiumwanderweg“  und eine sogenannte Traumschleife des Saar-Hunsrück-Steiges, (Deutschlands schönster Wanderweg 2009),  führt im saarländischen “grünen” Landkreis Merzig-Wadern von Mettlach-Wehingen auf die Höhe des Saargaus, den Kewelsberg, mit einer herrlichen Aussicht auf den Schwarzwälder Hochwald und das Merziger Becken. Durch abwechslungsreichen Wald wird man auf diesem Weg durch sehr schöne Obstwiesen, deren Obst der Grundstoff für den „Viez“, den Apfelwein liefern, geführt. Reizvolle Aussichten sowie die schönen Gewässerabschnitte im Bereich des Tünsdorfer Bachs gehören ebenso zu den Naturschönheiten wie kleinere Felsformationen. Der Wanderweg führt durch Täler und über Hügel, eine sehr reizvolle, abwechslungsreiche Landschaft. Dazu Wälder und Auen, vorbei am typischen Saargaudorf Wehingen und bietet dabei wunderschöne Ausblicke. Besonders reizvoll sind die zahlreichen Streuobstwiesen mit ihren Obstbäumen. Sie erfreuen den Wanderer im Frühling mit ihrer zahlreichen Blütenpracht, im Sommer mit Schatten spendendem Laubwerk, im Herbst mit vielen verschiedenen Früchten und über die Jahreswende als „Skulpturen in winterlicher Landschaft“, wie es der Gartenbauverein Saarland-Rheinland-Pfalz genannt hat.

Am Wehinger Viezpfad, Foto: Rainer Prüm

Nach dem Abstieg vom Kewelsberg führt er durch urwüchsige Bachtäler, Hohlwege, Mischwälder und Streuobstwiesen. Der Weg hat hohe Anteile an Naturwegen und Pfaden. Kartenmaterial findet man auf den Seiten des Tourismuszentrale des Saarlandes hier. Reizvolle Aussichtenn sowie die schönen Gewässerabschnitte im Bereich des Tünsdorfer Bachs gehören ebenso zu den Naturschönheiten wie kleinere Felsformationen. An den richtigen Stellen sind Bänke aufgestellt. Der Weg wurde vom Deutschen Wanderinstitut mit 54 Erlebnispunkten bewertet. Startpunkt der Wanderung ist das Wehinger Bürgerhaus. Sehr viele Fotos des Wehinger Viezpfades gibt es hier. Eingeweiht wurde der Wehinger Viezpfad dieses Jahr am 18. April. Unterwegs gibt es auch eine umgebaute Vieztränke, an der sich die durstigen Wanderer demnächst auch per Automat erfrischen können, nachdem sie den Abstieg vom Kewelsberg geschafft haben. Dieses idyllische Plateau des Saargaus auf rund 420 Meter Höhe gibt den Blick frei auf Wiesen, Felder und Wälder, auf das Merziger Becken und den Hochwald. Hinab ins Tal geht’s durch urwüchsige Hecken, vorbei an einer Gesteinslandschaft, die Schutzstollen aus dem Zweiten Weltkrieg präsentiert. Vom Wehinger Bürgerhaus geht es durchs Humbachtal zur Gaststätte Blechmühle in Nohn-Blechmühle, wo eine Einkehrmöglichkeit besteht. Weiter führt die 14 Kilometer lange Route am Fröhnbach entlang zum Kewelsberg. Nach dem Abstieg vom Kewelsberg führt der Pfad durch urwüchsige Bachtäler, Hohlwege, Mischwälder und Streuobstwiesen zurück zum Bürgerhaus Demnächst soll das Wehinger Bürgerhaus noch zu einem Bistro umgebaut werden – inklusive Vermarktung von Viez, sowie von Schnäpsen, Likören, Äpfeln, usw. Und falls Ihnen jetzt der Begriff Viez nicht geläufug ist, mit Viez bezeichnet man im moselfränkischen Sprachraum (westliches Rheinland-Pfalz und Saarland) den meist stark säurehaltigen Apfelwein oder Birnenwein. Demgegenüber wird in Luxemburg der frisch gepresste bzw eingekochte Apfelsaft mit Viez und der Apfelwein mit “sauerem Viez” bezeichnet. Der Most demgegenüber oft als “süßer Viez“. Eine saarländische Unterart des Viez ist der Särkower, der Saargauer, der Viez aus den Äpfeln der Saargau-Seite der Saar, dem Landstrich zwischen der Saar und der deutsch-französischen Grenze. Die Äpfel wachsen hier an den Ost- und teilweise an den Nordhängen; der Särkower ist daher besonders säurehaltig. Mehr zu Viez gibt es auch bei wikipedia hier. Wer vom Wandern dann hungrig geworden ist, kann sich an den leckeren Gerichten der hervorragenden saarländischen Küche wieder satt essen.

Auf dem Wehinger Viezpfad, Foto: Rainer Prüm

03 SepRhönlamm trifft Schwalbenschwanz

Schwalbenschwanz, Foto: Rainer Prüm

Schwalbenschwänze kann man fast während des ganzen Frühjahrs und Sommers sehen, da sie es in drei Generationen gibt. Wobei man schon wissen muss, wo man sie findet. Es sei denn, es verirrt sich mal einer in den eigenen Garten, besonders wenn dort auch noch Buddleija (Sommerflieder), stehen.  Der Schwalbenschwanz (Papilio machaon) ist ein Schmetterling (Tagfalter) aus der Familie der Ritterfalter. Der größte und einer der auffälligsten Schmetterlinge des deutschen Sprachraums hat eine Spannweite von 50 bis 75 Millimetern. Er ist gelb und schwarz gemustert mit einer blauen Binde und roten Augenflecken an der hinteren Innenseite der Hinterflügel. An den Hinterflügeln stehen kurze, größtenteils schwarz gefärbte „Schwänzchen“ ab. Er hat lange Haare an den Vorderbeinen, die als Putzkämmchen dienen. Mehr zu Lebensraum, Verbreitung und Fortpflkanzung des Schwalbenschwanzes auch auf wikipedia hier, im Natur-Lexikon hier , auf Schmetterling-Raupe hier , oder auch viel Wissenswertes auf dieser sehr schönen Schwalbenschwanz-Seite von Barbara Kümin aus Zürich in der Schweiz.

Schwalbenschwanz, Foto: Rainer Prüm

Der Schwalbenschwanz war 2006 “Schmetterling des Jahres“. Dazu schreibt die BUND NRW Naturschutzstiftung: ” Die BUND NRW Naturschutzstiftung hat in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Rheinisch-Westfälischer Lepidopterologen e.V. den Schwalbenschwanz zum „Schmetterling des Jahres 2006“ gekürt. Aus einem erfreulichen Grund: Der Bestand des Schwalbenschwanzes hat sich nach einem Tief in den 70er und 80er Jahren wieder leicht erholt, so dass der Schmetterling mittlerweile deutschlandweit nicht mehr als gefährdet gilt. Hauptursachen für diese Erholung sind u.a. ein geringerer Pestizideinsatz in vielen Gärten und im öffentlichen Bereich z.B. auf Straßenböschungen sowie naturverträglichere Pflegemaßnahmen auf Magerwiesen und Saumbiotopen.”

Schwalbenschwanz von unten, Foito: Rainer Prüm

Und weiter: “Der Papilio machaon ist von Natur aus kein häufiger Schmetterling, aber weit verbreitet: von Europa und Nordafrika über das gemäßigte Asien bis nach Nordamerika. Aufgrund seiner weiten Verbreitung über unterschiedliche Lebensräume und seines Wanderverhaltes – auch in die vom Menschen stark beeinflussten Kulturlandschaften hinein – hat er insgesamt relativ guten Überlebenschancen. Er ist auf offene und abwechslungsreiche Landschaften angewiesen und am häufigsten an trockenen warmen Standorten der Mittelgebirge zu finden. Damit sich die verstreut lebenden Männchen und Weibchen zur Paarung finden, versammeln sich beide Geschlechter zum Balzflug um Geländererhebungen wie Bergkuppen oder auch Türme.Hilltopping“ heißt dieser Heiratsmarkt. Bei uns tritt der Schwalbenschwanz in 2 Generationen auf. Die Weibchen der Frühjahrsgeneration überfliegen zur Zeit der Löwenzahnblüte im Mai/Juni weite Gebiete, um geeignete Pflanzen für die Eiablage zu finden. Sie suchen dabei stark aromatische einzeln und sonnig stehende Doldenblütler auf – gern die Wilde Möhre, aber zum Beispiel auch die Gartenmöhre. Etwa 150 Eier werden so verteilt, dass jede Wirtspflanze später nur wenige Raupen zu versorgen hat. Die Weibchen der Sommergeneration wählen im Juli/August für die Eiablage ebenfalls intensiv duftende Doldenblütler wie die Kleine Bibernelle, den Dill, Kümmel oder Fenchel aus.”

Schwalbenschwanz von oben, Foto: Rainer Prüm

25 AugDas Rhönlamm gratuliert dem “Hochrhöner” zum besten Fern-Wanderweg 2010

Die Rhön, Foto: Rainer Prüm

Der Hochrhöner ist ein Wanderweg und erstreckt sich über 175 km durch das Herz Deutschlands über die Ländergrenzen Bayern, Hessen und Thüringen. Er führt von Bad Kissingen bis nach Bad Salzungen. 150 km davon verlaufen im Biosphärenreservat Rhön. Das Deutsche Wanderinstitut hat den Hochrhöner als Premiumwanderweg ausgezeichnet. Der Hochrhöner führt über die höchsten Erhebungen der Rhön, wie Wasserkuppe, Kreuzberg, Heidelstein und Ellenbogen. Er passiert Höhepunkte kultureller Art, wie den weltbekannten Kurort Bad Kissingen, das Franziskanerkloster auf dem Kreuzberg mit seiner alten Brautradition, das Zentrum des Segelflugs auf der Wasserkuppe, den Felsrücken der Milseburg und Bad Salzungen mit seinen Fachwerk-Gradierbauten. Und nun ist also der Hochrhöner nach Ansicht des Wandermagazins „Deutschlands schönster Wanderweg 2010“ in der Kategorie der Routen, also der Weitwanderwege. Gratulation. Die Mainpost schreibt dazu “ Der im September 2006 eröffnete Hochrhöner, vom Deutschen Wanderinstitut als Premiumweg zertifiziert, gehört zu den Prädikatswanderwegen in Deutschland und spielt in der Liga der besten Wanderwege an prominenter Stelle mit.

Fliegerdenkmal Wasserkuppe, Foto: Rainer Prüm

Nach Ansicht der Wandermagazin-Jury gelingt dem Hochrhöner der Spagat, die Höhepunkte einer Kultur- und Naturlandschaft aufzugreifen außerordentlich gut.” Ich selbst hatte ja schon vor kurzem Gelegenheit einige kleinere Teilabschnitte dieses Rhön-Fernwanderweges kennenzulernen. Und wirklich, der Hochrhöner beeindruckt u.a. durch kulturelle Höhepunkte, darunter das Kloster Kreuzberg, (da sollte mn unbedingt auch die örtliche Klosterbrauerei besuchen), die Kirchenburg in Kaltensundheim, das Minnesängergrab in der Frauenrother Kirche oder das Fliegerdenkmal auf der Wasserkuppe. Auf der Wasserkuppe kann man sich einen ganzen Tag aufhalten. Das habe ich ja auch schon hier und hier beschrieben! ;-) Und Rhöntourist.de ergänzt: “Die Rhön ist ein landschaftlich einzigartiges Mittelgebirge im Dreiländereck zwischen Bayern, Hessen und Thüringen gelegen – geprägt von unbewaldeten kargen Kuppen, steilen und bis zu 950 Meter hohen Bergen und Hügeln sowie lang gezogenen, fast menschenleeren Hochebenen. Hinzu kommen schaurig wirkende düstere Hochmoore, ein raues Klima, urwüchsige Wälder und imposante Basaltblock- und Gesteinshalten, die an den vulkanischen Ursprung dieses Gebirges erinnern und der Rhön ihren besonderen Charakter verleihen. Im März 1991 ernannte die UNESCO diese einzigartige und vielschichtige Landschaft der Rhön zum Biosphärenreservat und damit allein den bayerischen Teil der Rhön zum größten Naturschutzgebiet Bayerns außerhalb der Alpen.

Auf der Wasserkuppe, Foto: Rainer Prüm

Dazu schreibt auch Wanderkompass.de: “Federnde grüne Matten, geheimnisvolle Halden grauer Basaltblöcke, knorrige alte Buchen und unergründliche, dunkle Moore und liebliche Bachtäler – die Landschaft der Rhön weist viele Formen auf. Die kahlen Höhen mit ihren weiten Ausblicken machen das „Land der offenen Fernen“ trotzdem unverwechselbar. Birkhuhn und Trollblume, roter Milan und Silberdistel finden in der Rhön noch ihren Lebensraum. Das Zusammenspiel von Mensch und Natur im Unesco-Biosphärenreservat Rhön ist Modell auch für andere Regionen. Schon vor mehr als 130 Jahren begann der Rhönklub mit der Erschließung des Mittelgebirges für Wanderer. Der Höchrhöner, der neue Premiumwanderweg von Bad Kissingen nach Bad Salzungen, baut auf dieser Tradition auf. Auf ca. 170 Kilometern führt der Hochrhöner durch das Herz Deutschlands. Die Rhön liegt im Schnittpunkt zwischen Süd und Nord, zwischen West und Ost.” Na wie wäre es? Vielleicht haben Sie ja auch mal Lust, den Hochrhöner zu erwandern? Er ist zu jeder Jahreszeit ein Erlebnis!

Am Hochrhöner, Foto: Rainer Prüm

20 AugRhönlamm trifft Bläuling

Hauhechel-Bläulingshochzeit, Foto: Rainer Prüm

Wobei Bläuling vielleicht nicht ganz korrekt ist. Denn es gibt ganz viele Arten von Bläulingen. Mit weltweit über 150 000 Arten bilden die Schmetterlinge (Ordnung Lepidoptera) die drittgrösste Insektenordnung – hinter den Käfern (Ordnung Coleoptera) und den Hautflüglern (Hymenoptera). Eine der artenreichsten unter den rund einhundert Schmetterlingsfamilien ist die Familie der Bläulinge (Lycaenidae). In Mitteleuropa beispielsweise gehört fast ein Drittel aller Tagfalter der Bläulingsfamilie an.

kleiner Feuerfalter, Foto: Rainer Prüm

Die Bläulinge sind kleine Falter, bei denen sich Männchen und Weibchen oft deutlich von einander unterscheiden. Die Tiere kommen vom Norden und Osten Spaniens über Mittel- und Südeuropa, (Mittelitalien, Korsika, Balkan) östlich bis in die Ukraine und zum Ural vor. Nördlich erstreckt sich das Verbreitungsgebiet über den Süden Englands, Norddeutschland und den Großteil des Baltikums. In Deutschland kommt die Art im südlichen Bergland und in den Alpen relativ häufig vor, im Norden ist sie selten. Aber es gibt sie auch bei uns im Saarland, denn sonst hätte ich sie ja nicht fotografieren können. ;-) Die Tiere leben auf Trockenrasen und an anderen trockenen, sonnigen und temperaturbegünstigten, nur mit vereinzelten Büschen und kurzen Gräsern bewachsenen Bereichen, allerdings ausschließlich auf kalkhaltigen, alkalischen Böden. Der Fühler sind schwarz-weiß geringelt, die Männchen sind meist blau, können aber auch rot gefärbt sein. Die Weibchen sind oft bräunlich. Die Bläulinge (Lycaenidae) sind eine Familie der Schmetterlinge (Tagfalter). Sie kommen weltweit mit ca. 6.000 Arten vor. Fast alle europäischen Arten haben blau gefärbte Flügeloberseiten, daher der Name.

silbergrüner Bläuling, Foto: Rainer Prüm

Innerhalb der Familie der Bläulinge stellt der Hauhechel-Bläuling die häufigste und verbreitetste Art dar und wird daher auch als Gemeiner Bläuling bezeichnet. Bei uns sind darüber hinaus auch der kleine Feuerfalter, der Faulbaum-Bläuling, der silbergrüne Bläuling und auch der Rotklee-Bläuling oft zu sehen. Interessant ist sicher noch, dass viele Bläulingarten in Symbiose mit Ameisen leben. Die Falter fliegen jährlich in einer Generation von Ende Juni bis August, maximal Anfang bis Mitte Oktober. Mehr zu Merkmalen, Lebensweise und Entwicklung der Bläulinge gibt es u.a. bei wikipedia hier. Auch in der Insektenbox, bei Schmetterling-Raupe, oder im Naturlexikon gibt es Informationen zu den Bläulingen.

Faulbaumbläuling, Foto: Rainer Prüm

09 JulRhönlamm in der Rhön – im Naturschutzgebiet “Schwarzes Moor”

 

Aussichtsturm "schwarzes Moor", Foto: Rainer Prüm

Sollten Sie sich einmal in oder in der Nähe der Rhön befinden, so ist das “Schwarze Moor” ein interessanter Ausflugtip. Für seine Besucher ist ein Rundwanderweg, ein Knüppeldamm aus Holz, angelegt, auf dem man das Moor erwandern kann, ohne seinen einzigartigen Mikrokosmos zu stören. Das Schwarze Moor ist ein besonderes Schutzgebiet und beeindruckendes Hochmoor im Bereich der bayerischen Rhön. Am Dreiländereck von Hessen, Thüringen und Bayern gelegen, ist das Schwarze Moor gut über die Hochrhönstrasse, der Verbindung zwischen Bischofsheim und Fladungen erreichbar. Das Hochmoor liegt auf einer Höhe zwischen 770 und 782 Metern über NN und ist mit einer Fläche von ca. 66 Hektar das größte Hochmoor in der Rhön.  Es hat in der Mitte eine Mächtigkeit von 6,5m Torf. Seit dem 06.01.1939 steht es unter Naturschutz.

Moorauge, Foto: Rainer Prüm

Das Feuchtgebiet ist der größte Moorkomplex aus Niedermooren und einem weitgehend unberührten und intakten Regenmoor in der Rhön. Es ist Bestandteil des europaweiten Schutzgebietssystems Natura 2000 und eines der bedeutendsten Hochmoore in Mitteleuropa. 2007 wurde das Moor in die Liste der 100 schönsten Geotope Bayerns aufgenommen.Gleichzeitig bildet das Schwarze Moor die Wasserscheide zwischen Main und Weser und gilt als eines der bedeutendsten Hochmoore Europas.  Ein 2,7 Kilometer langer Bohlensteg führt als so genannter Moorlehrpfad durch das Hochmoor und ist entlang des gesamten Strecke mit interessanten Informationstafeln zur Entstehung und der Natur- und Tierwelt des Schwarzen Moores ausgestattet (u.a. gibt es hier noch das Birkhuhn, das ansonsten außerhalb der Alpen als ausgestorben gilt). Dieser Bohlensteg war übrigens bei seiner Errichtung 1987 der erste Moorlehrpfad überhaupt in Bayern. Mehr zum schwarzen Moor auch unter Rhöntourist.de , Wikipedia, Rhönpixel.de , Fladungen-Rhön.de und Rhöntravel.de

25 JunRhönlamm macht Urlaub und geht auf große Besuchs – Tour

Rhönlamm auf Tour, Foto: Rainer Prüm

Sommerzeit = Urlaubszeit. Auch das Rhönlann macht Urlaub und verbindet das Angenehme mit dem Nützlichen. Will heißen: es werden diverse “Kooperationspartner” besucht und in einer Elf-Tage-Tour festere, bzw. neue Kontakte geknüpft. Los geht es am heutigen Freitagnachmittag vom saarländischen Merzig aus zu Dirk Ludwig in die Metzgerei “Der Ludwig nach Schlüchtern in Osthessen. Dort wird eine kurze Rast eingelegt und garantiert auch von der leckeren Rhönlamm-Salami mit dem Schwipps ApfelSherry probiert! Anschließend geht es von dort weiter zu Jürgen Krenzer ins Rhönschaf-Hotel nach Ehrenberg-Seiferts. Inmitten der Biosphäre Rhön kann man dort dem Rhönschaf auf die Spur kommen und in gemütlichen Rhönschaf-, Apfel-, Kuschel- und Öko-Wohlfühlzimmern Schäfchen zählen und natürlich auch im Restaurant  prima Rhönlamm-Gerichte essen. Man kann dort sogar in original handgemachten Schäferwagen übernachten, ein Riesenspass für Groß und Klein! Sowohl Dirk als auch Jürgen gehören, neben einigen Anderen, zu meinen Twitter-, Facebook- und Bloggerfreunden. Natürlich ist in der Rhön auch ein Besuch beim Schäfer Weckbach in Ehrenberg-Wüstensachen geplant um dort der neuen Rhönhilde “Guten Tag” zu sagen. Auch ein Besuch der Wasserkuppe, der höchsten Erhebung der Rhön, darf hier nicht fehlen. Und auch nach Fulda wird es sicher einen Tagesausflug geben. Nach 5 Tagen geht es dann von Hessen weiter nach Franken, zum Barockschloss in Zeilitzheim von Alexander von Halem, nahe der Mainschleife bei Volkach. Alexander ist ebenfalls ein Twitter-, Facebook und Bloggerfreund im Internet. Sein Schloss stammt aus dem 17. Jahrhundert hat 20 stilvoll eingerichtete Schlafzimmer mit “fürstlichen” Betten. Mit etwas Glück können wir dort auch an einem “Vier-Gänge-Leichenschmaus” teilnehmen, ein sogenanntes “Krimidinner“. Der “Mord im Schloss gehört inzwischen zu deren festem Veranstaltungsprogramm. Sicherlich wird es auch während des Aufenthaltes im Barockschloss einen Ganztagsbesuch in Würzburg mit Altstadtführung, Stadtrundfahrt und vielleicht auch einer Schifffahrt nach Veitshöchsheim geben.

Rhönschaf-Hotel, Foto: Rainer Prüm

Von Zeilitzheim geht es nach 3 Nächten dann weiter nach Bamberg. Doch zuvor steht noch ein Mittagessen im Brauereigasthof “Zum Schwanin Ebensfeld auf dem Programm. Der dortige Wirt, Heinrich Polig, gehört zu einer meiner Xing-Arbeitsgruppen. In Bamberg selbst wird dann Station im Hotel-Gasthof Wilde Rose gemacht und 2 Nächte geblieben. Mit der Bamberg-Card gibt es dort für Besucher zahlreiche Möglichkeiten, von Brauereibesichtigungen, über Stadtrundfahrten bis zur Schiffstour auf der Regnitz. Auch ein Besuch von Gerhard Schoolmann und senem Cafe Abseits steht in Bamberg auf dem Programm. Ich glaube, ich brauche nicht zu erwähnen, dass auch Gerhard ein Twitter, Facebook und Bloggerfreund von mir ist. Genau so wie auch Hans Ludwig Straub und seine Frau, zu denen es noch anschließend in sein Flair Hotel und privaten Brauereigasthof “Drei Kronen in Memmelsdorf für eine Nacht geht. Hier treffe ich auch Jürgen Krenzer wieder, denn es stehen zwei Tage mit Bierbrauen auf dem Programm. Denn vom leckeren KRENZER 40, einem sehr, süffigen und malzigen Bier, das im Rhönschaf-Hotel ausgeschenkt und hier in Memmelsdorf eingebraut wird, muss mal wieder dringend Nachschub her! Am späten Nachmittag geht es dann wieder zurück nach Merzig ins schöne Saarland und knapp zwei Wochen Informations- und Besuchstermine sind dann leider schon wieder Vergangenheit. Doch noch ist es nicht so weit, denn heute nachmittag geht es erstmal los. Und ich freue mich schon sehr auf diese Rhönlamm-Tour!!

02 JunRhönlamm freut sich auf Geisa und den “Rhöner Wandertag” 2011

Rhönidylle, Foto: Rainer Prüm

Wie schon letzte Woche hier auf dem Rhönlamm Blog erwähnt wird die Stadt Geisa im Wartburgkreis den 2. Rhöner Wandertag am 30. und 31. Juli 2011 ausrichten. Diesen Wandertag will Geisa eng mit der Brauchtumspflege und dem einstigen US-Militärcamp Point Alpha verbinden, das heute eine Mahn-, Gedenk- und Begegnungsstätte als Erinnerung an den kalten Krieg ist. Geplant ist unter anderem ein historischer Handwerksmarkt, an dem sich Handwerker aus dem gesamten Geisaer Amt beteiligen. Es soll daberi eine Rhöner Spinnstube, Vorführungen des Seiler- und Schmiedehandwerks, einen lebenden Bauernhof und Schauschnitzen geben. Am alten Zehntgericht wird der Rhönklub ein Schauspiel aufführen, und Musikanten, Gaukler und Händler werden sich in der gesamten Innenstadt präsentieren. Auf dem neu sanierten Schlossplatz soll das Unterhaltungsprogramm stattfinden; u.a. ist ein “Geiserämter Abend” mit verschiedenen Chören der Region geplant. Für die Wanderer werden fünf Wege verschiedener Schwierigkeitsgrade ausgewählt, darunter eine Familientour und eine Wanderung entlang eines Naturlehrpfades. Es sollen laut Geisas Bürgermeister Martin Henkel zwei unvergessliche Tage werden, denn man könne den Gästen nicht nur ein hervorragendes Wegenetz, gut ausgebildete Wanderführer und Naturerlebnisse bieten, sondern auch erlebbare Geschichte verschiedener Epochen vermitteln. Dabei wolle man eng mit den Vereinen des Geisaer Amtes zusammen arbeiten.

28 MaiRhönlamm freut sich auf den „2. Rhöner Wandertag“ 2011

Das Rhöntal, Foto: stonewashed_pixelio.de

Die Stadt Geisa im Wartburgkreis, wird den 2. Rhöner Wandertag am 30. und 31. Juli 2011 ausrichten, den die Regionale Arbeitsgemeinschaft (ARGE) Rhön vor einigen Wochen ausgeschrieben hatte. Der Koordinierungsausschuss der ARGE Rhön entschied sich anhand der abgegebenen Bewerbungen einstimmig für Geisa. 2012 soll der Rhöner Wandertag dann in einer Kommune der hessischen Rhön stattfinden. Mit dem 1. Rhöner Wandertag“, der in diesem Jahr am 24. und 25. Juli 2010 erstmals im unterfränkischen Münnerstadt ausgetragen wird, soll eine Veranstaltung für die Zukunft etabliert werden, die eine zusätzliche Attraktion für Gäste und die einheimische Bevölkerung darstellt. Anlässlich des 1. Rhöner Wandertages am 24. und 25. Juli in Münnerstadt wird es sechs Wanderungen verschiedener Schwierigkeitsgrade und Längen geben; davon eine, die auch für Rollstuhlfahrer geeignet ist. Außerdem ist ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Kirchen- und Stadtführungen, musikalischer Unterhaltung für alle Altersgruppen, einem Rhöner Markt sowie besonderen Spezialitäten aus der Rhön geplant. Mehr dazu auch auf den Seiten des Biosphärenreservates Rhön. Und mehr zum 2. Rhöner Wandertag gibt es auf dieser Seite der Osthessen-News.

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