Archive for the 'Reisen bildet' Category

04 JanRhönlamm im Biosphärensersevat Rhön: Ohne Ende Gelände und jede Menge Schafe

In unserem heutigen Video ist TV-Moderator Rico Schädrich auf kleiner Wandertour mit Rhönschaf-Hotelier Jürgen H. Krenzer. Es geht über romantische Holzbrücken entlang des Wildbachs „Birxgraben” von Ehrenberg-Seiferts zum Länder-Dreieck von Hessen, Bayern und Thüringen und zu Kult-Schäfer Dietmar Weckbach nach Ehrenberg-Wüstensachsen. Dort haben die beiden ein schafes Erlebnis… ;-) Wikipedia schreibt zur Rhön “Die Rhön ist ein gut 1500 km großes Mittelgebirge und in seinem Kernbereich ein Biosphärenreservat. Das Gebirge im äußersten Südosten des (hier länderübergreifenden) Osthessischen Berglandes ist teilweise vulkanischen Ursprungs. Der höchste Berg der Rhön ist die im hessischen Bereich liegende Wasserkuppe (950,2 m). In der Rhön befinden sich mehrere Skigebiete. Der Name Rhön wird oft vom keltischen raino (= hügelig) abgeleitet, jedoch sind auch zahlreiche weitere Interpretationen möglich. Mittelalterliche Aufzeichnungen Fuldaer Mönche bezeichnen die Umgebung von Fulda und somit auch weite Teile der Rhön als Buchonia, Land der Buchenurwälder. Im Mittelalter war die Buche ein wichtiger Rohstofflieferant. Durch großflächige Rodungen entstand das Land der offenen Fernen mit heute etwa 30 % Waldbestand.

Dirk Ludwig und Ehefrau Christine

Das Fleisch des Rhönschafes/ Rhönlamms gilt als sehr zart, würzig und mild und alle Bestandteile des Rhönlamms wie Rücken, Haxen, Stelzen, Filet, Koteletts usw. bekommen Sie z.B. von Metzgermeister Dirk Ludwig von der Metzgerei “Der Ludwig” im osthessischen Schlüchtern. Dort können Sie auch direkt über deren Online-Shop bestellen. Der Ludwig” wurde am 2. April 1897 in Sondershausen / Thüringen von Metzgermeister Paul Ludwig gegründet. In der vierten Generation werden die überlieferten Rezepturen, unter Anwendung alter Handwerkstechniken, nach wie vor angewandt. Durch Ehrlichkeit, Respekt und Vertrauen haben die Ludwigs über die Jahre hinweg ihre Bodenständigkeit bewahrt. Zuverlässigkeit und eine Identifizierung mit der Region gewähren ökologische Erzeugnisse und Nachhaltigkeit im Handeln. Produkt- und Beratungsqualität, Sauberkeit und ein gutes Gewissen beim Handeln sind die Basis der langjährigen Unternehmensgeschichte. Oder Sie machen mal einen Abstecher in die Rhön zu Jürgen Krenzer`s Rhönschaf-Hotel in Ehrenberg-Seiferts. Auch dort steht leckeres Rhönlammfleisch auf der Speisekarte. Das Rhönlamm wünscht Ihnen “Guten Appetit”!

05 DezRhönlamm in der Ausstellung “Die Geschichte des Rhönschafs”

Rhönlamm in der Ausstellung „Rhönschaf" im Groenhoff-Haus

Die Legende besagt, dass Napoleon bei seinem Rückzug 1813 das Rhönschaf als Delikatesse entdeckte und dafür sorgte, dass es bei den Gourmets in Paris und London unter dem Namen „mouton de la reine“ (königliches Schaf) berühmt wurde. Entsprechend der großen Nachfrage wuchs die Population in dieser Zeit rasant an, ging aber im 19. und 20. Jahrhundert wieder stetig zurück. Die Gründe dafür waren vielfältig: Neue Rassen mit mehr Fleischausbeute und besseren Wollerträgen wurden in Europa eingeführt, die lukrativere Rinderhaltung nahm zu, Baumwolle wurde importiert und die synthetische Wolle, bzw. Fleece, erfunden.
So geschah es, dass im Jahre 1975 in der Rhön nur noch knapp 100 Tiere gezählt wurden. Dem Engagement von Naturschützern ist es zu verdanken, dass das Rhönschaf vor dem Aussterben gerettet und wieder in der Rhön angesiedelt wurde. Heute leben in der Rhön wieder weit über 5000 Rhönschafe. Das Lammfleisch vom Rhönschaf ist bei Feinschmeckern besonders beliebt, weil es so wunderbar zart und mild-würzig ist.

Ausstellungseröffnung "Rhönschaf" im Groenhoff-Haus auf der Wasserkuppe

Tipp: Das Biosphärenreservat Rhön zeigt aktuell die Ausstellung „Rhönschaf” im Groenhoff-Haus.  Das Groenhoff-Haus auf der Wasserkuppe ist benannt nach Günter Groenhoff, einem der Pioniere des Segelflugs. Ab 1929 war Günter Groenhoff Fluglehrer auf der Wasserkuppe. 1932 kam er bei einem Absturz mit dem Segelflugzeug “Fafnir” ums Leben. Ein Gedenkstein auf der Wasserkuppe markiert noch heute die Absturzstelle von Günter Groenhoff.
Dort wird ein lebensgroßes Schafpräparat, Schäfer, Schäferwagen, Informationen zum Rhönschaf, geschnitzte Exponate zu diesem Thema und vieles mehr präsentiert. Die Ausstellung ist bis 31. Dezember 2011 zu sehen. Der Eintritt ist kostenfrei. Also liebe Rhönlamm Freunde, wenn Ihr mal in der Nähe seit, man sieht sich. ;-)

26 OktRhönlamm auf der 9. saarländischen Bliesgau Lammwoche

Saarländische Heidschnucken, Foto: Rainer Prüm

Der Bliesgau ist eine Region im Saarland am Fluss Blies, einem rechten Zufluss der Saar. Der Bliesgau ist eine Landschaft mit sanften Hügeln, weiten Streuobstwiesen und ist geprägt vom Muschelkalkboden. Landläufig wird er auch als „Toskana des Saarlandes“ bezeichnet. Von der eher geologisch abzugrenzenden, traditionell Bliesgau genannten Landschaft zu unterscheiden ist das Biosphärenreservat Bliesgau, das weitere Naturräume wie Teile des Homburger Beckens, das Sankt Ingbert-Kirkeler Waldgebiet und die St. Ingberter Senke einschließt. Der Bliesgau gehört geologisch zum Pfälzisch-Saarländischen Muschelkalkgebiet liegt südöstlich von Saarbrücken und grenzt ans benachbarte Frankreich. Im Wesentlichen umfasst er das Gebiet der Stadt Blieskastel und der beiden Gemeinden Gersheim und Mandelbachtal. Mehr zum Bliegau auf wikipedia hier. Der Organisator der Bliesgau Lammwochen ist der Kunst-Schäfer Rudolf Schwarz aus Blieskastel-Ballweiler. Dieses Jahr finden sie vom 21. bis 30. Oktober bereits zum neunten Mal statt. Elf Spitzenköche aus der Region bieten in ihren Restaurants Lamm-Spezialitäten an. Im einzelnen sind dies: Le Strasbourg, Bitche, Frankreich, Gräfinthaler Hof, Bliesmengen-Bolchen, Goldener Stern, St. Ingbert, Die Alte Brauerei, St. Ingbert, Kunz, St.Wendel-Bliesen, Gästehaus Erfort, Saarbrücken, Villa Weismüller, Saarbrücken, Landschloss Fasanerie, Zweibrücken, Auberge Saint-Waldfried, Sarreguemines-Welferding, Frankreich, Hämmerles Restaurant, Webenheim und Hostellerie Bacher, Neunkirchen. Peter Michael Lupp von der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) Biosphärenreservat Bliesgau meint dazu, dass man mit dieser Aktion Kochkunst, Esskultur, Bildende Kunst sowie das Geniessen und die Wertschätzung für qualitätsvolle regionale Nahrungsmittel zusammen bringe. Dem kann sich das Rhönlamm nur anschließen!

Dirk Ludwig und Ehefrau Christine

Leckeres Lammfleisch erhalten Sie vom Metzger/ Fleischer Ihres Vertrauens. Lammfleisch vom Öko-Rhönschaf bekommen Sie z.B. von Metzgermeister Dirk Ludwig von der Metzgerei “Der Ludwig” im osthessischen Schlüchtern. Dort können Sie auch direkt über deren Online-Shop bestellen. Der Ludwig” wurde am 2. April 1897 in Sondershausen / Thüringen von Metzgermeister Paul Ludwig gegründet. In der vierten Generation werden die überlieferten Rezepturen, unter Anwendung alter Handwerkstechniken, nach wie vor angewandt. Durch Ehrlichkeit, Respekt und Vertrauen haben die Ludwigs über die Jahre hinweg ihre Bodenständigkeit bewahrt. Zuverlässigkeit und eine Identifizierung mit der Region gewähren ökologische Erzeugnisse und Nachhaltigkeit im Handeln. Produkt- und Beratungsqualität, Sauberkeit und ein gutes Gewissen beim Handeln sind die Basis der langjährigen Unternehmensgeschichte. Oder Sie machen mal einen Abstecher in die Rhön zu Jürgen Krenzer`s Rhönschaf-Hotel in Ehrenberg-Seiferts. Auch dort steht leckeres Rhönlammfleisch auf der Speisekarte. Das Rhönlamm wünscht Ihnen “Guten Appetit”!

22 SepRhönlamm auf Reisen – in Luxembourg City


Luxemburg im Spätsommer, Foto: Rainer Prüm


Luxemburg ist die Stadt der Kontraste und wie Saarbrücken, Metz oder Trier, eine Stadt des Städtenetz QuattroPole und die sind alle nur rund 50 km von mir entfernt. Darum hab ich diese schöne Stadt schon öfters besucht. Vor kurzem war es wieder so weit. Und da in Luxemburg auch viele Leser des Rhönlamm Blog zu Hause sind, bin ich natürlich um so lieber hingefahren. Das Großherzogtum Luxemburg ist mit einer Fläche von 2586 Quadratkilometern einer der kleinsten Flächenstaaten der Erde und nach Malta das kleinste Mitglied der Europäischen Union. Es grenzt im Süden über 73 Kilometer an Frankreich, im Westen über 148 Kilometer an Belgien und im Osten über 135 Kilometer an Deutschland. Mit Belgien und den Niederlanden bildet es die sogenannten Beneluxstaaten. Luxemburg ist eine parlamentarische Erbmonarchie und hat unter den ursprünglich neun europäischen Großherzogtümern als einziges bis heute Bestand. Der Großherzog Henri von Nassau-Weilburg hat jedoch keinerlei politische Macht. Er nimmt rein repräsentative Aufgaben wahr. Regierungschef Luxemburgs ist seit 1995 der Jurist Jean-Claude Juncker. Mehr dazu auch auf wikipedia hier.

Blick auf die Oberstadt, Foto: Rainer Prüm

In Luxemburg wird auch gerne und gut gegessen. Goruma.de schreibt dazu: “Beliebt sind Ardenner Schinken, Schweinebraten in Aspik, Riesling-Pasteten, Flusskrebse und Hechte. Gebackene Fische aus Mosel und Untersauer zählen zu den regionalen Spezialitäten in Luxemburg. Auch Schokoladenpralinen, sowie Süß- und Backwaren, sollte man sich nicht entgehen lassen. Beliebte landestypische Gerichte sind Judd mat Gaardebounen, geräuchertes Schweinfleisch mit dicken Bohnen, sowie Bouneschlupp, eine Bohnensuppe mit Kartoffeln. Wobei Kartoffeln generell eine wichtige Rolle auf dem Speiseplan der Luxemburger spielen. Köstliche Desserts sind zum Beispiel Quetschentaart und Omelete soufflé au kirsch.” Und das Ville-Netzwerk ergänzt: “Gegessen werden auch gerne die sogenannten Kniddelen, große Knödel bestehend aus Mehl, Wasser, Eier und Salz. Eine berühmte Spezialität ist der sog. Kachkeis, gekochter Käse der oft mit Gewürzen verfeinert wird. Beliebt sind auch einfache, rustikale Terrinen aus Schweinefleisch oder im Herbst aus Reh oder Wildschwein.”

Entenwurst, Foto: Rainer Prüm

Und das Luxenburger Wort berichtet: “Die luxemburgische Landwirtschaft trägt ihren Teil zum guten Essen bei. So wurde 1994 das Qualitätsprogramm „Produit du terroir” aufgelegt, welches garantiert, dass die landwirtschaftlichen Produkte aus der Region kommen. Auch an guten Weinen gibt es keinen Mangel. Die Weißweine der luxemburgischen Mosel sind der frische, dezent fruchtige Riesling, der erfrischende, leichte und trockene Elbling, der fruchtige Auxerrois, der sanfte fruchtige Rivaner, der Pinot Gris und der elegante Pinot Blanc. Der sehr würzige Weißherbst, Gewürztraminer und der vollmundige Rotwein Pionot Noir vervollständigen das Sortiment der Luxemburger Weine, welche das Qualitätssiegel „Marque Nationale – Appellation Controlee” tragen.” Und Mondino.de meint dazu: “Französische Raffinesse in deutschen Portionen” – so wird die luxemburgische Küche gern umschrieben. Doch ist diese Charakterisierung nur unzutreffend, denn auch kulinarisch weist das Land zwischen Frankreich, Belgien und Deutschland eine große Spannbreite auf. Feinste Pralinenkreationen wie in Belgien, deftige Choucroute wie im französischen Lothringen oder erstklassige Weißweine wie an den deutschen Ufern der Mosel: Luxemburg hat sich von seinen Nachbarn das Beste abgeschaut und mit landestypischen Produkten veredelt.”

Leckere Weintrauben, Foto: Rainer Prüm

Gekeltert werden im Weinbau in Luxemburg fast ausschließlich trockene, sortenreine Weißweine. Der Elbling (von lat. albus, weiß) ist eine weiße Rebsorte. Er gilt als die älteste Weinsorte Europas. Bereits von den Römern im Moselgebiet angebaut, war er bis ins Mittelalter auch die häufigste deutsche Rebsorte, wurde ab dem 17. Jahrhundert dann allerdings mehr und mehr von den Sorten Riesling und Silvaner verdrängt. Als reichhaltiger Traubenträger war er früher beliebt bei denen, die den Zehnten in Wein entrichten mussten. Die Traube ergibt einen unkomplizierten trockenen und unverfälschten Weißwein, der sich auch hervorragend zur Sektherstellung eignet. Der Wein des Elblings ist säurebetonter, als die meisten Neuzüchtungen, er schmeckt spritzig und fruchtig. Der Rote Elbling ist eine rottraubige Mutation des Weißen Elblings und wird als weißer Wein klassifiziert. Die Farbe ist hellrot bis lachsfarben. Schwarz- und Blau-Elbling hingegen sind keine Varianten des Elbling, sondern Spielarten des Trollinger.(aus Wikipedia).

Blick auf Corniche und "Grund", Foto: Rainer Prüm

01 SepRhönlamm auf Reisen – im französichen Metz in Lothringen

Der Bahnhof in Metz, Foto: Rainer Prüm

Anlässlich des diesjährigen Mirabelllenfestes besuchte ich letzten Samstag Metz in Ost-Frankreich. Und da das Rhönlamm Blog auch Leser in 30 verschiedenen französischen Städten hat, darunter auch Metz, passt das ja hier ganz gut. ;-)   Das Städtenetz QuattroPole organisierte am Samstag, 27. August, zum wiederholten Mal einen Busshuttle ab Saarbrücken und Trier zum Mirabellenfest nach Metz. Mit Musik, Straßenkunst und kulinarischem Programm feierte die lothringische Hauptstadt die Erntezeit der goldenen Frucht. Metz ist eine Stadt mit 122.838 Einwohnern (Stand 1. Januar 2008) im Nordosten Frankreichs. Die Stadt ist Hauptstadt des Départements Moselle und Hauptort der Region Lothringen. Metz ist eine grüne Stadt mit einem gewaltigen historischen und sakralen Kulturerbe, auch Stadt der Kirchenfenster genannt, deren Besichtigung sich als ebenso funkelnd wie angenehm erweist. Die bekanntesten Zeugen hierfür sind unter anderem die Kathedrale Saint-Etienne und die Werke Chagalls. Neben Parks und Gärten, Flüssen und Wasserflächen sollte man auch einen Besuch der Musées de la Cour d’Or nicht außer acht lassen. Richtung der Place Saint-Louis, strömt die mittelalterliche Stadt nur so über vor Überraschungen und fügt dieser charmanten Stadt noch weitere glanzvolle Trümpfe hinzu: das „Arsenal“, die Stadtmauern oder auch Saint-Pierre-aux-Nonnains und ein einzigartiges Ereignis… das Centre Pompidou-Metz.

In Metz, Foto: Rainer Prüm

Wenn ihre berühmte Kathedrale, ihre reizvollen Winkel und ihr etwas provinzieller Charme alleine noch keinen Anlass geben, Metz zu besuchen, tut dies bestimmt aber das Mirabellenfest. Tourismus Moselland schreibt dazu: “Ende August verwandelt sich Metz jedes Jahr in die Hauptstadt der Mirabellen. Zum Ausklang des Sommers gibt es für alle Gourmands das traditionelle Mirabellenfest, das seit 1947 tausende Besucher lockt und gleichzeitig auch den krönenden Abschluss aller im Laufe des Sommers von der Stadt Metz organisierten Veranstaltungen darstellt. Wie jedes Jahr wird das Mirabellenfest mit der Wahl der Königin und ihrer Prinzessinnen eröffnet. Diese Eröffnung fand am 21. August statt. Die darauf folgende Woche der Mirabelle bot zahlreiche kulturelle Veranstaltungen, Konzerte und verschiedene Straßenspektakel (gratis Bühnenaufführungen und Feuerwerke, Tanzabende, Blumenparaden,…), die Groß und Klein und auch mich ;-) einluden, an den Festlichkeiten teilzunehmen.”

Kathedrale Saint-Etienne in Metz, Foto: Rainer Prüm

Den ganzen Tag über boten Gastronomen und Händler der Region auf einem Gourmetmarkt traditionelle und neue Kreationen rund um die Mirabelle an. Früchte, Konfitüre, süße Tartes, Pralinen, herzhafte Variationen und Eau de vie aus lothringischer Herstellung luden zum Probieren ein. Auch die Geschäfte und Boutiquen in der Innenstadt waren geöffnet. Die Fête de la Mirabelle bildet den Abschluss des Metzer Sommerprogramms und ziehen jedes Jahr tausende Besucher an. Aber auch außerhalb des Mirabellenfestes ist Metz immer eine Reise wert. Wikipedia meint dazu: “Denn Metz bietet Touristen vor allem Erholung. Neben den vielen Sehenswürdigkeiten laden mehrere Parks zum Ausruhen ein. Das größte Naherholungsgebiet ist der “Parc de la Seille”, der sich entlang des kleinen Flüsschens Seille im Süden der Stadt hParcinzieht. Auf dem Plan d’Eau, einem toten Moselarm an der Île du Saulcy unweit der Altstadt, werden Tretboote, Kanus und Ruderboote vermietet. Dort leben auch viele zahme Schwäne. Für Spaziergänge bieten sich die alten Befestigungsanlagen an, einerseits entlang der Mosel nahe der Porte des Allemands, andererseits die Festung von Queuleu.”

Wildentenromantik in Metz, Foto: Rainer Prüm

03 AugRhönlamm beim Worldcup und Europameisterschaften der Fallschirmspringer 2011 im Saarland

Europameisterschaft und Worldcup-Teilnehmer in Düren, Foto: Rainer Prüm

Am 30. und 31. Juli fand im Bereich des Flugplatzes im saarländischen Düren , einem Ortstei der Gemeinde Wallerfangen, im Landkreis Saarlouis, ein großes Flugplatzfest statt. Es war gleichzeitig die Auftaktveranstaltung zur Europa-Meisterschaft und dem World-Cup im Fallschirmspringen. Der Flugplatz Saarlouis-Düren ist ein Verkehrslandeplatz etwa 6 Kilometer westlich von Saarlouis. Er verfügt über eine 800 m lange Asphaltbahn der Ausrichtung 07/25 und ist zugelassen für Anflüge nach Sichtflugregeln (VFR) Und da ich während meiner früheren Bundeswehrzeit (u.a. als Fallschirmjägerzugführer), auch knapp 10 Jahre lang Fallschirm gesprungen bin, ;-) musste ich natürlich dort hin, zumal mir Düren als einer unserer “Fallschirm-Absetztplätze” im Saarland bestens bekannt war und nur knapp 20 km von mir entfernt ist. Das Flugplatzfest am letzten Juli-Wochenende war eine ideale Gelegenheit für die hier situierten Vereine, sich zu präsentieren. Flieger und Fallschirmspringer öffneten ihre Hallentore, informierten über ihre Sportarten und boten Schnupperflüge und Trainingssprünge an. Die Zuschauer konnten teilhaben an der Faszination des Fliegens, Segelns und mit dem Fallschirm zur Erde gleiten. Noch bis 6. August finden auch an gleicher Stelle die Europameisterschaft und der Worldcup der Fallschirmspringer statt. Mannschaften aus 20 Nationen „kämpfen“ jetzt eine Woche lang um Punkte in schwindelerregender Höhe. Sichtfrei heißt es auch dann, wenn Wolken den Blick in den Himmel trüben. Auf einer Großbildschirmwand werden die Formationssprünge übertragen. Die Wettbewerbe beginnen ab Dienstag, 2. August, jeweils morgens um 9 Uhr. Mit der Siegerehrung um 18 Uhr am Samstag, 6. August, endet die EM – und der World-Cup der Fallschirmspringer. Der Veranstalter, der Fallschirmsportverband Saar, ist bestens für einen großen Zuschauerzuspruch gerüstet. Die offizielle Eröffnung mit Schirmherrin und designierter neuer saarländischen Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer fand gestern um 18.99 Uhr am kleinen Markt in Saarlouis statt.

Ein neuer Sprung steht an, Foto: Rainer Prüm

Groß und wuchtig sind die zweimotorigen Absetzmaschinen für die Fallschirmsprünge. In rund zehn Minuten bringen sie bis zu 15 Personen auf 4000 Meter Absprunghöhe. Diese Woche wird es für die Teams aus 20 Nationen ab Dienstagmorgen ernst. Springer aus 20 Nationen sind dabei, darunter u.a. Australien, Russland, Zypern und Norwegen. Und das beste daran, in allen vier Ländern, neben 51 anderen, hat das Rhönlamm Blog Leser! ;-) In den letzten Jahren hat der Landkreis Saarlouis durch die Neuanlage von Taxiways, den Neubau der Tankstelle sowie die Installierung eines PAPI-Landesystems (Präzisions-Anflug Gleitwinkelfeuer) und die Sanierung des Vorfeldes einen wichtigen Beitrag für die Sicherheit des Flughafens Düren geleistet. Von heute an beginnen die Wettbewerbe jeweils morgens um 9 Uhr. Mit der Siegerehrung um 18 Uhr am Samstag, 6. August, endet die EM – und der World-Cup der Fallschirmspringer. Wer jetzt Lust bekommen hat, nach Rücksprache mit den Vereinen lassen sich auch Schnupperflüge mit dem Ultraleicht-Flugzeug, mit Motorseglern, Motorflugzeugen wie auch Tandemfallschirmsprünge organisieren. Ach ja, der Eintritt an allen Veranstaltungstagen ist für die Zuschauer frei. Auch ist mit zahlreichen Ess- und Getränkeständen bestens für das leibliche Wohl gesorgt. ;-)

Wieder ist ein Springer gleich sicher gelandet, Foto: Rainer Prüm

27 JulRhönlamm auf Reisen – auf der diesjährigen Bundesgartenschau BUGA in Koblenz

Eingang der BUGA in Koblenz, Foto: Rainer Prüm

Zwar ist das Wetter bei uns derzeit nicht gerade berauschend, und längere Regenschauer nicht wirklich für Freiluftspaziergämge geeignet, aber es soll ja in Kürze besser werden. Vor 4 Wochen war das Wetter prima und so verbrachte ich (fast) einen ganzen Samstag auf der diesjährigen BUGA in Koblenz. Mit dem Zug ging es um 7.30 Uhr von Merzig über Trier nach Koblenz. Shuttlebusse brachten dann die Besucher zum Haupteingang beim kurfürstlichen Schloss. Wikipedia schreibt dazu: “Die Bundesgartenschau 2011 findet vom 15. April bis 16. Oktober 2011 in Koblenz statt und ist die erste Bundesgartenschau in Rheinland-Pfalz. Die Austragungsstätten sind das Plateau vor der Festung Ehrenbreitstein, der Platz vor dem Kurfürstlichen Schloss und das Areal um das Deutsche Eck (Blumenhof). Eine Attraktion ist die Kabinenseilbahn über den Rhein, die als ökologisch sinnvolle Verkehrsverbindung errichtet wurde. Sie verbindet die Rheinanlagen in Höhe der Kastorkirche mit dem Plateau vor der Festung. Anders als bei vorangegangenen Gartenschauen, befindet sich das Austragungsgelände in Koblenz hauptsächlich im Zentrum der Stadt und ist somit für die einheimische Bevölkerung direkt erlebbar. Neben dem Prestige für die Austragung einer Bundesgartenschau, ist die einhergehende städtebauliche Entwicklung der weitaus größere Gewinn für Koblenz.”

Blick von der Feste Ehrenbreitstein auf das Deutsche Eck in Koblenz, Foto: Rainer Prüm

Auf der Seite www.buga2011.de heißt es dazu u.a.: “Der Slogan der Bundesgartenschau „Koblenz verwandelt“ markiert die Leitidee, unter der die Planer die drei verschiedenen Ausstellungsorte inszenieren. Bei der Konzeption und Umgestaltung unterscheiden die Verantwortlichen zwischen Kern- und Korrespondenzbereichen. In den drei eingezäunten Kernbereichen Kurfürstliches Schloss, Blumenhof und Festung Ehrenbreitstein finden während der Bundesgartenschau Blumenschauen, Ausstellungen und Veranstaltungen statt. Als frei zugängliche Korrespondenzbereiche werden die Uferpromenaden an Rhein und Mosel ebenfalls zu hochwertigen Freiflächen umgestaltet. So entsteht hinter dem Schloss eine Sitzstufenanlage, die den Zugang zum Wasser öffnet, und das gesamte Ufer verwandelt sich in eine einladende Flaniermeile. Alle Flächen bieten Raum für viele interessante Themen und Angebote rund um die Bundesgartenschau.” Dies kann ich nur bestätigen. Der Ausflug zur BUGA nach Koblenz war einfach spitze. Und vielleicht wiederhole ich den sogar, denn ich habe trotz siebenstündigem Aufenthalt noch nicht alles gesehen. Noch ist sie ja bis 16. Oktober 2011 geöffnet. :-)

Die hölzerne Aussichtsplattform auf der BUGA in Koblenz, Foto: Rainer Prüm

Eines der Highlights, sicher nicht nur für mich, war die Fahrt mit der Seilbahn. Die atemberaubende Fahrt mit der BUGA Seilbahn über den Rhein hinauf zur Festung Ehrenbreitstein zählt zu den Höhepunkten und sollte sich niemand entgehen lassen. Man kann damit sowohl rauf, als auch wieder runterfahren. Ich habe zur Runterfahrt allerdings den Shuttlebus genommen, denn manchmal bilden sich doch ziemlich lange Schlangen beim Einstieg. Mit einer Länge von knapp 850 Metern und bis zu 7600 Fahrgästen pro Stunde zählt die BUGA Seilbahn in Koblenz zu den größten ihrer Art in Europa außerhalb der Alpen. Einen spektakulären Blick ins Welterbe „Oberes Mittelrheintal“ versprechen die 18 Panoramakabinen. Für den besonderen Genuss verfügt eine der Seilbahn-Kabinen über einen Glasboden. In wenigen Minuten erreicht der Besucher die prachtvoll bunten Blumenhallen und die Außenanlagen rund um die altehrwürdige Festung Ehrenbreitstein. Ein Vorteil für alle Besucher ist gewiss, dass eine Hin- und Rückfahrt pro Tag mit der Seilbahn für alle Gäste der BUGA Koblenz 2011 kostenlos bleibt. In den Räumen der Festung öffnet sich für die Besucher unter anderem eine Ausstellung rund um Land und Leute. Im Innenhof der Festung finden auf der Hauptbühne regelmäßig Veranstaltungen und Konzerte statt. Bei meinem Besuch wurde gerade die Livesendung “ARD Buffet für den nächsten Tag (Sonntag) vorbereitet. Und mit am besten hat mit die Ausstellung “Geschichte von Rheinland-Pfalzgefallen. Zahlreiche, wirklich sehr alte Ausgrabungsgegenstände gibt es dort zu bewundern. Nach einem Abendessen-Zwischenstop in Saarburg, war ich gegen 23.30 wieder zu Hause. Schöln war`s! ;-)

Die BUGA-Seilbahn in Koblenz, Foto: Rainer Prüm

06 JulRhönlamm auf Reisen – beim Mummelseegeist im Schwarzwald

Mummelsee mit Hotel, Foto: Rainer Prüm

Natürlich musste auf meiner “Schwazwald-Gourmet-Tour” auch ein Besuch des Mummelsees sein. Wikipedia schreibt zum Mummelsee u.a.: “Der Mummelsee ist ein Karsee im Schwarzwald. Er ist 3,7 Hektar groß, 17 Meter tief und liegt auf 1.036 m ü. NN. Er befindet sich in der Gemeinde Seebach in der Nähe von Achern im nördlichen Schwarzwald. Der See zählt zu den meistbesuchten Seen in Baden-Württemberg, da er direkt an der Schwarzwaldhochstraße liegt. Er ist im Westen, Norden und Osten von steilen, bewaldeten Berghängen gesäumt und hat einen Umfang von etwa 800 Metern. Nach Westen steigt das Seeufer zum „Katzenkopf“ (1123 Meter) und nach Norden zur Hornisgrinde an, dem mit 1164 Meter höchsten Berg des Nordschwarzwaldes. Lediglich nach Süden sind die Ufer des Mummelsees (fast) flach, dort liegt unter anderem ein Hotel. Der Name des Mummelsees geht nach Angaben der Gemeinde Seebach zurück auf die weißen Seerosen, im Volksmund „Mummeln“ genannt, die hier früher zahlreich vorkamen. Allerdings bezeichnet in der Botanik „Mummel“ die Gelbe Teichrose (Nuphar lutea).” Und in diesem Hotel, der “Mummelsee Erlebniswelt“, verbrachte ich auf meiner Tour nach Gengenbach und dem Jägerstüble in Oberharmersbach vier sehr schöne Tage. Und von dort aus machte ich auch Ausflüge nach Freudenstadt, Dornstetten, Naturschutzzentrum Ruhestein, Lotharpfad, Kappelrodeck, Baiersbronn und Sassbachwalden. Und einen Tag verbrachten wir auf der Hornisgrinde mit ihrem Turm. Der Hornisgrindeturm erweckt bei vielen Besuchern den Eindruck als wäre er die Hinterlassenschaft einer alten Burg. Nur wenige wissen, dass seine Existenz auf die Initiative des Badischen Schwarzwaldvereines unter Fabrikdirektor Nauwerk aus Oberachern zurückgeht. Dieser erhielt am 15. Juni 1909 die Baugenehmigung vom Großherzoglichen Bezirksamt Achern. Eine Kupfertafel am Eingang des Turmes erinnert unter Angabe des Architekten an die Fertigstellung im Jahre 1910. Mehr zur Hornisgrinde auch hier.

Der Hornisgrindeturm, Foto: Rainer Prüm

Am Mummelsee selbst gab es bereits ab 1872 eine Schutzhütte am See. Das ehemalige Berghotel Mummelsee stammt von 1893. Es war nur auf Fußwegen zu erreichen und im Winter geschlossen. Erst 1933 wurde der See über die Schwarzwaldhochstraße erschlossen. 1955 wurde der älteste Teil des Hotels abgerissen und neu erbaut. Am 5. Mai 2008 tagsüber brannte das Dach des Hotels ab, das Löschwasser verursachte weiteren Schaden. Der Schaden wurde auf sechs Millionen Euro geschätzt. Als Brandursache wird vermutet, dass zwei junge Männer Zigarettenkippen aus dem Fenster aufs Dach geworfen haben. Das Hotelgebäude wurde im Sommer 2008 abgerissen und im April 2009 begannen die Bauarbeiten für einen Neubau im Schwarzwaldstil mit einem verglasten Restaurant mit Seeblick. Anfang Oktober 2009 wurde das Richtfest gefeiert. Das rund 7,5 Millionen Euro teuere Hotel mit rund 60 Betten und einem Schwarzwaldladen auf der See-Ebene nahm am 26. März 2010 wieder den Betrieb auf. Die offizielle Eröffnung fand anlässlich des Mummelseefestes am 29. und 30. Mai 2010 statt. Mir hat es jedenfalls sehr gut dort gefallen! Sagen inspirierten auch Eduard Mörike zu seinem Gedicht Die Geister am Mummelsee. Auch Grimmelshausen ließ seinen Simplicissimus von Unterwasserbewohnern in den See entführen und zum Mittelpunkt der Erde tauchen. Das dabei geschilderte System von Wasserverbindungen von der Erdoberfläche zum Mittelpunkt der Erde könnte durch den Platonischen Mythos über das Schicksal der Seele nach ihrem Tode inspiriert worden sein. Ein Schwarzwaldbesuch ohne Mummelsee ist wie ein Pils ohne Schaum. ;-) Und die ein oder andere Wein- und Schnapsprobe gehört auch dazu!! :-)

Im Schwarzwald, Foto: Rainer Prüm

29 JunRhönlamm auf Reisen – im Jägerstüble bei Oberharmersbach im Schwarzwald

Jägerstüble bei Oberharmersbach, Foto: Rainer Prüm

Und weiter ging es von Zell am Harmersbach nun endlich ins Holdersabchtal zum Jägerstüble. Ist ja von dort nur ein “Katzensprung”. ;-) Das Jägerstüble liegt in einem der schönsten Seitentäler von Oberharmersbach im Schwarzwald. Auf der Sonnenseite des Tales, umgeben von Wäldern und Wiesen kann man dort bei den Wirtsleuten Sonja und Martin dem Alltag entfliehen, sich erholen und so richtig entspannen. In absoluter Ruhe und bei herrlicher Luft, abseits der Straßen, auch mal wieder durchschlafen. Wandern in purer Natur oder einfach einen gemütlichen Tag verbringen - Sonja, Martin und David Wurth werden sich garantiert um Ihr Wohlbefinden kümmern. Aber früh reservieren sollte man, damit man auch ein freies Bett bekommt. ;-) Und einen sehr guten Hunger muss man mitbringen, denn die Mahlzeiten sind reichlich und extrem lecker bei moderaten Preisen! Küchenchef Martin Wurth versteht sein Handwerk!! Ich schwärme heute immer noch z.B. von dem Wurstsalat oder den Quarkknödeln in Vanillesauce. Und die Rehe und Hirsche in unmittelbarer Nachbarschaft, sowie Kühe und große Bauerngärten, runden das sehr positive Gesamtbild ab.

Rehe und Hirsche in der Nachbarschaft des Jägerstüble, Foto: Rainer Prüm

Im Jägerstüble war ich jetzt das erste, aber nicht das letzte mal, denn ich komme garantiert wieder! Zu erwähnen ist noch, dass Oberharmersbach ein staatlich anerkannter Luftkurort ist und vor allem sehr gute Luft, Ruhe und eine herrliche Landschaft bietet. Ein riesiges Wanderwegenetz lässt die Umgebung zu Fuß erkunden und führt immer wieder zu herrlichen Aussichtspunkten. Oberharmersbach liegt direkt am berühmten Westweg, der auf 280 km Länge von Pforzheim bis nach Basel durch den ganzen Schwarzwald führt. Historische und landschaftliche Sehenswürdigkeiten sowie Abwechslung bei Freizeit und Sportangeboten die sich zu entdecken lohnen, sorgen dafür, dass es keine Lageweile gibt. Im neu angelegten Abenteuer-Minigolfplatz erlebt man Natur, Sport und Spaß für Groß und Klein. Das beheizte Freibad kann man mit der Gästekarte kostenlos nutzen, auch die benachbarten Orte bieten diesen Service. Auch auf den nahen Brandenkopf in der gleichnamigen “Ferienregion Brandenkopf“, ist es nicht weit. Einfach in Oberharmersbach den Berg hinauf, das kann man auch mit dem Auto. ;-)

Hademar Waldwichtel auf dem Naturerlebnispfad, Foto: Rainer Prüm

In Oberharmersbach hat mir auch der “Waldwichtel-Rundgang viel Spass gemacht. Das ist ein Waldspaziergang mit “Aha”-Effekt, der die die Tages- und Urlaubsgäste in Oberharmersbach dort erwartet. Der etwa 2 km lange Naturerlebnispfad bietet eine spielerische und unterhaltsame Spurensuche durch die Natur an der Oberharmersbacher Katzenhalde. Dabei kann man auch das Hademar-Diplom machen. An 16 Stationen erklärt dabei Hademar Waldwichtel den kleinen und großen Naturforschern seine Welt. Am besten geht man den Naturerlebnispfad natürlich, wenn es nicht regnet. Der Naturerlebnispfad ist jederzeit frei zugänglich. Es wird kein Eintritt erhoben. Start und Ziel ist bei der Tourist-Information in Oberharmersbach.

Das Jägerstüble mit seinem herrlichen Blick auf die umliegenden Wiesen und Wälder, auf das benachbarte Wildgehege, die Rinder auf ihren saftigen Weiden und auf Teile der Natur für die man sonst kein Auge mehr hat und die man dort wieder entdecken kann, ist sehr zu empfehlen! Auf der Sommerterrasse serviert an warmen Sommertagen Wirtin Sonja auch gerne das Frühstück oder man kann sich nach anstrengender Wanderung bei einem frisch gezapften Bier im schattigen Plätzchen unter der wunderschönen Pergola erholen. Die benachbarten umliegenden Bauernhöfe lassen Kinder auch sehr gerne in den Stall schauen um die Tiere hautnah erleben zu können. Und besonders das ganz in der Nähe befindliche Wildgehege lohnt immer einen Besuch. Wie es sonst noch rund um das Jägerstüble aussieht, zeigen auch diese Fotos hier. Man kann im Ort auch Fahrräder leihen und damit die neuen Mountenbikestrecken testen, die im Winter auch als Schneeschuhwanderstrecken ausgeschildert sind. Das Jägerstüble ist auch E-Bike-Tankstelle. E-Bike fahren ist ein Erlebnis. Berge sind leichter zu erklimmen, fast mühelos können auch längere Fahrtstrecken überwunden werden. Die abwechslungsreiche Landschaft des Schwarzwaldes lässt sich per E-Bike ohne übermäßige Anstrengung genießen. Im nächstes Jahr feiern Sonja, Martin und David Wurth erfolgreiche 15 Jahre Jägerstüble. Das wird sicher (wieder) ein großes Fest!

Blick vom Jägerstüble zum Nachbarn, Foto: Rainer Prüm

28 JunRhönlamm auf Reisen – in Zell am Harmersbach

Der Hirschturm in Zell am Harmersbach, Foto: Rainer Prüm

Zur Zeller Geschichte schreibt wikipedia: “Zell ist eine Gründung des Klosters Gengenbach. Es wurde erstmals 1139 urkundlich erwähnt. Später gehörte es den Zähringern, nach ihrem Aussterben fiel die Stadt an die Staufer. Nachdem zwischenzeitlich die Herren von Geroldseck und auch das Bistum Straßburg den Ort besaßen, kam der Ort 1334 an die Markgrafschaft Baden. Ende des 14. Jahrhunderts wurde es dann Freie Reichsstadt. Zell musste sich allerdings ständig gegen Versuche der österreichischen Ortenau wehren, die Stadt in ihr Territorium einzugliedern. Hierbei fand Zell Unterstützung bei den benachbarten Reichsstädten Gengenbach und Offenburg. 1718 wurde das Zell umgebende Harmersbachtal von der Stadt unabhängig und ein eigenständiges freies Reichstal. Im Rahmen der Mediatisierung aufgrund des Reichsdeputationshauptschlusses verlor Zell 1803 seinen Status als Freie Reichsstadt und fiel erneut an das Großherzogtum Baden. 1904 zerstörte ein Großbrand mehrere Fachwerkhäuser im Stadtkern. Die nördliche Seite der unteren Hauptstraße wurde danach im für diese Zeit typischen Jugendstil wiederaufgebaut. Diese Häuserzeile gilt heute in ihrer Einheitlichkeit als beispielhaft für die Architektur des beginnenden 20. Jahrhunderts. In Baden gehörte Zell am Harmersbach lange zum Landkreis Wolfach. Bei Auflösung desselben kam die Stadt 1973 zum neugebildeten Ortenaukreis. Die heutige Stadt wurde am 1. Januar 1975 durch Vereinigung der Stadt Zell am Harmersbach und Unterharmersbach neu gebildet. Zeitgleich wurde die Gemeinde Unterentersbach eingemeindet. Die Eingemeindung von Oberentersbach nach Zell am Harmersbach erfolgte am 1. Januar 1974.

Storchenturm in Zell am Harmersbach, Foto: Rainer Prüm

In Zell a. H. ist der Zeller Bachsteig zu empfehlen. Es gibt drei Abschnitte. Abschnitt 1 dauert ca. 50 Minuten, Abschnitt 2 ca. 30 Minuten und Abschnitt 3 ca. 20 Minuten. Die Abschnitte kann man einzeln und in beliebiger Reihenfolge begehen. Dabei sollte man die für den Zeller Bachsteig geltenden Spielregeln beachten und einhalten. Dabei erfahren die “Wasserläufer” alles über die Nutzung des Gewässers, zum Beispiel die Wasserkraft oder die Löschwasserentnahme, aber auch über den Bach als Lebensraum einer vielfältigen Fauna und Flora mitten in der Stadt. Tier, Pflanzen und ihre Lebensräume erforschen, mit einem Fernglas unter Wasser scheuen, auf Libellenflügeln schwingen oder wie ein “Bach-Ranger” Ausschau an der Beobachtungsstation halten. Auch Zell a. H. ist ein schönes kleines Fachwerkstädtchen. nach Zell kommt dann als nächstes Unter-, bezw.  Oberharmersbach. Oberharmersbach liegt im mittleren Schwarzwald im Tal des Harmersbachs, der bei Biberach in die Kinzig mündet. Das Gemeindegebiet erstreckt sich vom Harmersbach in 280 Meter Höhe bis zum Gipfel des Brandenkopf in 945 Meter über NN, die Dorfmitte liegt auf etwa 320 Meter über NN. Fast drei Viertel der Fläche ist bewaldet. Der Ort liegt im Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord. Die Gemeinde grenzt im Norden an die Stadt Oppenau, im Nordosten an Bad Peterstal-Griesbach, im Osten an Oberwolfach, im Süden an die Stadt Hausach und Fischerbach, im Südwesten an die Stadt Zell am Harmersbach und im Westen an Nordrach.

Familie beim "Zeller Bachsteig", Foto: Rainer Prüm

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