Archive for the 'Reisen bildet' Category

28 JunRhönlamm auf Reisen – in Zell am Harmersbach

Der Hirschturm in Zell am Harmersbach, Foto: Rainer Prüm

Zur Zeller Geschichte schreibt wikipedia: “Zell ist eine Gründung des Klosters Gengenbach. Es wurde erstmals 1139 urkundlich erwähnt. Später gehörte es den Zähringern, nach ihrem Aussterben fiel die Stadt an die Staufer. Nachdem zwischenzeitlich die Herren von Geroldseck und auch das Bistum Straßburg den Ort besaßen, kam der Ort 1334 an die Markgrafschaft Baden. Ende des 14. Jahrhunderts wurde es dann Freie Reichsstadt. Zell musste sich allerdings ständig gegen Versuche der österreichischen Ortenau wehren, die Stadt in ihr Territorium einzugliedern. Hierbei fand Zell Unterstützung bei den benachbarten Reichsstädten Gengenbach und Offenburg. 1718 wurde das Zell umgebende Harmersbachtal von der Stadt unabhängig und ein eigenständiges freies Reichstal. Im Rahmen der Mediatisierung aufgrund des Reichsdeputationshauptschlusses verlor Zell 1803 seinen Status als Freie Reichsstadt und fiel erneut an das Großherzogtum Baden. 1904 zerstörte ein Großbrand mehrere Fachwerkhäuser im Stadtkern. Die nördliche Seite der unteren Hauptstraße wurde danach im für diese Zeit typischen Jugendstil wiederaufgebaut. Diese Häuserzeile gilt heute in ihrer Einheitlichkeit als beispielhaft für die Architektur des beginnenden 20. Jahrhunderts. In Baden gehörte Zell am Harmersbach lange zum Landkreis Wolfach. Bei Auflösung desselben kam die Stadt 1973 zum neugebildeten Ortenaukreis. Die heutige Stadt wurde am 1. Januar 1975 durch Vereinigung der Stadt Zell am Harmersbach und Unterharmersbach neu gebildet. Zeitgleich wurde die Gemeinde Unterentersbach eingemeindet. Die Eingemeindung von Oberentersbach nach Zell am Harmersbach erfolgte am 1. Januar 1974.

Storchenturm in Zell am Harmersbach, Foto: Rainer Prüm

In Zell a. H. ist der Zeller Bachsteig zu empfehlen. Es gibt drei Abschnitte. Abschnitt 1 dauert ca. 50 Minuten, Abschnitt 2 ca. 30 Minuten und Abschnitt 3 ca. 20 Minuten. Die Abschnitte kann man einzeln und in beliebiger Reihenfolge begehen. Dabei sollte man die für den Zeller Bachsteig geltenden Spielregeln beachten und einhalten. Dabei erfahren die “Wasserläufer” alles über die Nutzung des Gewässers, zum Beispiel die Wasserkraft oder die Löschwasserentnahme, aber auch über den Bach als Lebensraum einer vielfältigen Fauna und Flora mitten in der Stadt. Tier, Pflanzen und ihre Lebensräume erforschen, mit einem Fernglas unter Wasser scheuen, auf Libellenflügeln schwingen oder wie ein “Bach-Ranger” Ausschau an der Beobachtungsstation halten. Auch Zell a. H. ist ein schönes kleines Fachwerkstädtchen. nach Zell kommt dann als nächstes Unter-, bezw.  Oberharmersbach. Oberharmersbach liegt im mittleren Schwarzwald im Tal des Harmersbachs, der bei Biberach in die Kinzig mündet. Das Gemeindegebiet erstreckt sich vom Harmersbach in 280 Meter Höhe bis zum Gipfel des Brandenkopf in 945 Meter über NN, die Dorfmitte liegt auf etwa 320 Meter über NN. Fast drei Viertel der Fläche ist bewaldet. Der Ort liegt im Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord. Die Gemeinde grenzt im Norden an die Stadt Oppenau, im Nordosten an Bad Peterstal-Griesbach, im Osten an Oberwolfach, im Süden an die Stadt Hausach und Fischerbach, im Südwesten an die Stadt Zell am Harmersbach und im Westen an Nordrach.

Familie beim "Zeller Bachsteig", Foto: Rainer Prüm

27 JunRhönlamm auf Reisen – auf Tour mit dem Gengenbacher Nachtwächter

Der Ortskern von Gengenbach, Foto: Rainer Prüm

Meine diesjährige “Schwarzwad-Gourmet-Tour” bezog sich nicht nur auf`s Essen, denn in Gengenbach sollte man z.B. auch u.a. den historischen Stadtrundgang nicht versäumen. Besonders auch die darin eingeschlossene kleine Wallfahrtskirche. Die Wallfahrtskapelle, die dem hl. Jakobus geweiht wurde, ist ein weiteres Wahrzeichen der Stadt Gengenbach. Auf dieser Bergkuppe mit einer weiten Sicht in die Rheinebene war, und das geht aus vielen Münzfunden hervor, eine römische Kultstätte. Die Kapelle war lange Zeit eine Station der großen Jakobuswallfahrten nach Spanien. Nach zwei sehr schönen Tagen in Gengenbach ging es dann Donnerstags über Biberach weiter nach Zell am Harmersbach. Zell am Harmersbach ist ebenfalls eine Stadt im Ortenaukreis am Westrand des Schwarzwalds. Zell war im Heiligen Römischen Reich die kleinste Freie Reichsstadt. Und heute das Portal zur Ferienregion Brandenkopf. Sehr schön dargestellt in diesem Video bei Youtube. Und auch im Zeller Wahrzeichen, dem “Storchenturm” und seinem kleinen Museum, sollte man einmal gewesen sein.

Der Gengenbacher Nachtwächter, Foto: Rainer Prüm

Erwähnen muss ich aber noch den abendlichen Stadtrundgang mit dem Gengenbacher Nachtwächter. Sollte man nicht versäumen! Ein original getreu gekleidet und ausgestatteter Nachtwächter zieht seine abendliche Tour durch die Stadt, erzählt aus deren reicher Vergangenheit und stimmt an insgesamt 12 Stationen das althergebrachte Nachtwächterlied an. Jeden Mittwoch und Samstag drehen sie ihre Runden, wobei sich drei Nachtwächter tageweise ablösen. Außer an Tagen, an denen auf dem historischen Marktplatz Veranstaltungen (Altstadtfest, Weinfest) stattfinden. Der Nachtwächterrundgang ist an den regelmäßigen Terminen kostenlos und es ist keine Anmeldung erforderlich. In den Sommer-monaten beginnt der Nachtwächter seinen Rundgang um 22.00 Uhr, im Winter um 21.00 Uhr.

25 JunRhönlamm auf Reisen – von Merzig nach Gengenbach.

Gengenbach ist immer eine Reise wert, Foto: Rainer Prüm

Auslöser meiner diesjährigen “Schwarzwald-Gourmet-Tour” von Mitte bis knapp Ende Juni 2011 war meine Bekanntschaft zu Sonja Wurth, der agilen und kreativen Chefin des Gasthaus Pension Jägerstüble in Holdersbach bei Oberharmersbach. Doch wegen Vollbelegung musste ich mir für die ersten beiden Nächte meiner Tour ein “Ausweichquartier” suchen und dabei fiel die Wahl auf Gengenbach. Von Merzig, ging es über Saarlouis nach Carling in Frankreich, auf die dortige Autobahn A4 bis Straßburg, und von dort dann über Kehl, Appenweier, Oberkirch, Durbach, Ortenberg, nach Gengenbach. Unterwegs wurden noch einige Schlösser und Burgen wie das Schloss Ortenberg, das eine wunderschöne Jugendherberge ist, das Schloss Staufenberg, das Schloss Gaisbach, bzw. die Burgruine Schauenburg und die Burgruine Hohengeroldseck in Augenschein genommen. Gengenbach ist eine Stadt im Ortenaukreis in Baden-Württemberg und liegt an der Kinzig im unteren Kinzigtal auf 175 Meter über NN am Rande des mittleren Schwarzwalds. Der höchste Punkt der Gemarkung ist der Mooskopf mit 875 Meter Höhe. Durch den Ort fließt die Haigerach. Mehr zu Gengenbach auf wikipedia hier. Gengenbach sei “die Perle unter den romantischen Fachwerkstädten” urteilte einst das Fernsehen; vom romantischen Kleinod oder Badisch`Nizza schwärmen die Besucher. Schon von Weitem laden die Türme und Tore in die historische Altstadt ein und schmale Gässchen entführen in die malerischen Ecken und Winkel. Aufrecht empfängt der “steinerne Ritter” auf dem Marktplatzbrunnen. Er zeugt vom Stolz und Selbstbewusstsein der ehemaligen Freien Reichsstadt ebenso wie das imposante über 200 Jahre alte Rathaus, das mit den unzähligen romantische Fachwerkbauten das Stadtbild bestimmt. Besonders beeindruckend fand ich den historischen Stadtrundgang “Auf den Spuren des Ritters”. Der ist in Gengenbach mit ca. 130 Bronzetafeln im Kopfsteinpflaster der Altstadt praktischerweise ausgeschildert. Man beginnt den Rundgang mit 1,7 km direkt vor dem Rathaus auf dem historischen Marktplatz. In Gengenbach wohnte ich im Hotel Restaurant Sonne, welches ich nur empfehlen kann. Ein schönes Zimmer, eine ausgezeichnete Küche und die zentrale Lage mitten in der historischen Altstadt nahe beim Rathaus sind hier hervorzuheben. Vielleicht komme ich ja in sechs Monaten wieder her, denn im Dezember 2011 werden die beliebten Figuren das Rathaus in Gengenbach wieder in einen einzigartigen Adventskalender verwandeln. Als Vorlage dienen Künstler Jan Peter Tripp die Originalzeichnungen seines Vaters Franz Josef Tripp, der die Bücher von Michael Ende und Otfried Preußler illustrierte.

Rathaus mit Brunnen in Gengenbach, Foto: Rainer Prüm

23 JunRhönlamm trifft Klapperstorch – in Gengenbach/ Schwarzwald

Klapperstorch mit Nachwuchs, Foto: Rainer Prüm

Auf meiner diesjährigen “persönlichen Kennenlerntour” mit bisher nur im Internet bekannten “Freunden und Followern“, war die erste Station Gengenbach im Schwarzwald. Genau gegenüber meines Hotelzimmerfensters im dortigen Hotel Restaurant Sonne befand sich ein (zum Glück) bewohntes Storchennest. Die Störche (Ciconiidae) sind eine Familie der Schreitvögel, die mit sechs Gattungen und 19 Arten in allen Kontinenten außer Antarktika verbreitet ist. Charakteristisch für diese Vögel sind der lange Hals, die langen Beine und der große, oft langgestreckte Schnabel. Alle Störche sind Fleischfresser, die Ernährung variiert aber je nach Art. Der in Europa bekannteste Storch ist der Weißstorch (Ciconia ciconia), andere bekannte Vertreter dieser Gruppe sind beispielsweise die Marabus (Leptoptilos) und der Nimmersatt (Mycteria ibis). Störche sind mittelgroße bis sehr große Vögel. Die Größe reicht von 75 cm (Abdimstorch) bis 150 cm (Sattelstorch, Marabus), das Gewicht von 1 kg (Klaffschnäbel) bis 9 kg (Marabus). Kennzeichnend sind die langen Beine und der lange Hals, während der Schwanz sehr kurz ist. Äußerlich ähneln sie somit den verwandten Reihern, wirken aber meistens massiger und schwerer. Der Schnabel ist stets groß, aber in der Form sehr verschiedenartig. Den typischen, schlanken Storchschnabel findet man nur bei der Hauptgattung Ciconia. Hingegen ist er bei Sattelstorch, Riesenstorch und Jabiru mächtig und leicht aufwärts gebogen, besonders groß und voluminös aber bei den Marabus, bei denen er zeitlebens wächst und 35 cm Länge erreichen kann; es scheint, dass dieser Schnabel hauptsächlich dazu dient, Nahrungskonkurrenten von Kadavern zu vertreiben. Der Nimmersatt und seine Verwandten haben einen leicht abwärts gebogenen Schnabel, an dessen Spitze Sinneszellen sitzen, die beim Aufspüren von Nahrung im trüben Wasser hilfreich sind. Die Klaffschnäbel haben beidseits eine Lücke zwischen Ober- und Unterschnabel; dieser Schnabel dient dem Öffnen von Schneckengehäusen. Mehr zu den Störchen auf wikipedia hier. Gengenbach ist eine Stadt im Ortenaukreis in Baden-Württemberg. Gengenbach liegt an der Kinzig im unteren Kinzigtal auf 175 Meter über NN am Rande des mittleren Schwarzwalds. Der höchste Punkt der Gemarkung ist der Mooskopf mit 875 Meter Höhe. Durch den Ort fließt die Haigerach. Zur Stadt Gengenbach gehören die ehemals selbstständigen Gemeinden Bermersbach, Reichenbach und Schwaibach, diese bilden Ortschaften im Sinne der baden-württembergischen Gemeindeordnung mit jeweils eigenem Ortschaftsrat und Ortsvorsteher als dessen Vorsitzender. Mehr zu Gengenbach ebenfalls auf wikipedia hier.

Markttreiben in Gengenbach, Foto: Rainer Prüm

06 JunRhönlamm gratuliert der Stadt Tann in der Rhön zum 1. Platz im Fotowettbewerb

Rhönschafe bei Tann/ Rhön, Foto: poligon

HÖRZU Heimat und Faszination D“ richteten vor einiger Zeit den Fotowettbewerb “So schön ist Deutschland im Frühling” im Internet aus.  Es gab 10 wertvolle Preise zu gewinnen, die von TUI für die Sieger des großen Fotowettbewerbs zur Verfügung gestellt wurden. Mitmachen konnte jede Stadt in Deutschland, die die Teilnahmebedingugen erfüllte. Und es gingen tausenden von Einsendungen ein Sie zeigten allen, was unser schönes Land im Frühling so attraktiv macht. Und warum immer mehr Besucher aus der ganzen Welt Deutschland als Urlaubsziel auswählen. Auch die „Tanner Hobbyfotografen” haben sich bei dem Frühlingswettbewerb „Faszination Deutschland“ kräftig ins Zeug gelegt. Tann liegt wunderschön eingebettet ins unteren Ulstertal. Umgeben von seinen idyllisch gelegenen Stadtteilen, die besonders ím Frühling mit seinen Wiesen und Blumen eine Augenweide sind. Uns was sich bereits vor vier Wochen andeutete, ist jetzt Wirklichkeit geworden. Die Rhönstadt schaffte in den letzten vier Wochen den Aufstieg von Platz 4 auf den ersten Rang mit den meisten eingesandten Fotos aller Bewerber. Die Hobbyfotografen haben mit ihrer Einsendung von 127 Fotos dem deutschen Publikum sehr deutlich die Schönheiten Tanns im Frühling aufgezeigt! Aber nicht nur das. Ein für Tann und die Rhön gleichermaßen charakteristisch zutreffendes Bild mit zwei Original Rhönschäfchen, das im Tanner Stadtteil Lahrbach in der Nähe des Naturdenkmals „Kugelbaum“ im Anfang Mai 2011 aufgenommen wurde, beeindruckte die fachkundige Juri und wurde auf Platz drei in die Liste der „Top-Bilder“ aufgenommen. Diese sind auf der Titelseite des Wettbewerbs platziert und über das Schäfchen-Bild gelangt man per Direktlink auf die Tanner Homepage. Dabei ist die Bildunterschrift überaus vielsagend: „Deutscher Meister bei diesem Wettbewerb – die Ortschaft Tann ist mit vielen Fotos dabei“.

Tann und seine Stadtteile, Fotocollage: Ingdi

Jetzt wächst natürlich die Spannung unter Tanns Hobbyfotografen. Denn die Entscheidung über die besten Bilder, wird etwa Mitte Juni 2011 bekannt gegeben. Schafft es Tann, gleich im ersten Wettbewerb vielleicht das Triple, einen Dreifacherfolg und kann vielleicht einen der begehrten Preise für die besten 10 Fotos einheimsen? Die Stadt Tann (Rhön) drückt jedenfalls allen Teilnehmern kräftig die Daumen. Sobald das Ergebnis über die zehn Gewinner feststeht, wird das Rhönlamm wieder darüber berichten. Der zweite Fotowettbewerb unter dem Titel: „So schön ist Deutschland – So schön ist Tann im Sommer“ hat am 01. Juni 2011 begonnen. Auch hier möchte die Rhönstadt gerne wieder punkten und sich unter die Besten Deutschlands mischen. Anlässe und Kulissen für schöne Fotos gibt es in Hülle und Fülle. Kulissen im Tanner Gerietbad, in den Tanner Ausstellungen, beim Tanner Geriethfest Anfang Juli, beim Straßenmalfest „Via Pictura“ am 21. August 2011, bei Stadt- und Museumsführungen, bei der beliebten Tanner Schlenderweinprobe, bei einer Segway-Tour und vielem mehr. Unter dem Slogan: „Knipsen Sie Tann an die Spitze“ ruft die Stadt Tann (Rhön) alle Hobbyfotografen zur Teilnahme am neuen Wettbewerb auf. Die Teilnahmebedingungen können auf der Homepage der Stadt Tann (Rhön) unter: www.tann-rhoen.de eingesehen werden.

28 JanRhönlamm in Marokko – mit marokkanischem Lammeintopf

Heute begibt sich das Rhönlamm nach Nordafrika, genauer gesagt nach Marokko. Marokko, arabisch ‏المغرب‎ al-maghrib, Königreich Marokko (arabisch ‏المملكة المغربية‎ al-Mamlaka al-Maghribīya („Königreich des Westens“); liegt im Nordwesten Afrikas und ist durch die Straße von Gibraltar vom europäischen Kontinent getrennt. Als westlichstes der fünf bzw. sechs (mit Westsahara) Maghrebländer grenzt es im Norden an das Mittelmeer, im Westen an den Atlantischen Ozean und im Osten an Algerien. Marokkos Südgrenze ist wegen des Westsaharakonfliktes bis zum Abhalten eines UN-Referendums über die zukünftige Zugehörigkeit der Westsahara international umstritten. Mehr zu Marokko gibt es hier. Auch als Urlaubsland ist Marokko sehr beliebt, ich selber hatte schon einige gelegenheiten. Besonders die Königsstädte Fès, Marrakesch, Meknès und Rabat, oder aber auch Agadir (zum Baden) sind empfehlenswert. Selbst Skilaufen geht problemlos, im Atlasgebirge. Das Rezept des marokkanischen Lammeintopfs in obigem Video ist von OriginalNakedChef. In einem Schmortopf wird Lammfleisch in etwas heißem Öl mit Salz und Pfeffer angebraten. Dann wieder aus dem Topf entfernen und klein gewürfelte Zwiebeln hineingeben und anrösten. Danach wieder das Lammfleisch hinzugeben. Nun mit Lammfond (oder auch Hühnerfond) aufgiessen und etwas abgeriebene Orangenschale und den Saft einer Orange hinzugeben. Als weiteres eine Zimtstange (wer keine Zimtstange hat kann auch Zimtpulver nehmen), und einen Teelöffel Honig und einige kleinere Kartoffeln hinzugeben und langsam bei mittlerer Hitze zum kochen bringen. Bei geschlossenem Deckel für ca. eine Stunde köcheln lassen. Dann das Ganze mit getrockneten Aprikosenstücken und Minzblättern ergänzen. Zum Schluss den Sud noch mit gemahlenen Mandeln (ground almonds) andicken und mit Couscous servieren. Fertig.

Kamelkarawana in Marokko, Foto: Vladimir Wrangel, Fotolia.com

Lammfleisch erhalten Sie vom Metzger, bzw. Fleischer Ihres Vetrauens und Lammkoteletts vom original Bio-Rhönlamm, z.B. von Metzgermeister Dirk Ludwig von der Metzgerei “Der Ludwig” im osthessischen Schlüchtern. Dort können Sie auch direkt über deren Online-Shop bestellen. Diese Woche sind die frisch geschlachteten Rhönlämmer vom Schäfer Hartmann aus Rodholz. Oder Sie machen mal einen Abstecher in die Rhön zu Jürgen Krenzer`s Rhönschaf-Hotel in Ehrenberg-Seiferts. Auch dort steht leckeres Rhönlammfleisch auf der Speisekarte. Das Rhönlamm wünscht Ihnen “Guten Appetit”!

19 JanRhönlamm auf Hawaii – Lammkoteletts mit Noel Badillo im Four Seasons Resort Maui

Heute besucht das Rhönlamm einen aussergewöhnlich schönen Platz dieser Erde – den 50. Bundesstaat der Vereinigten Staaten von Amerika, Hawaii. Genauer die Hawaiiinsel Maui. Hawaii (hawaiisch Hawaiʻi) ist eine Inselkette im Pazifischen Ozean. Die Inselgruppe gehört zum polynesischen Kulturraum und bildet die nördliche Spitze des sogenannten polynesischen Dreiecks. Der Beiname von Hawaiʻi ist „Aloha State“ (Aloha-Staat). Hawaiʻi liegt 3.682 km vom amerikanischen Festland (Flumeville, Kalifornien) entfernt. Insgesamt gehören 137 Inseln mit einer Gesamtfläche von 16.625 km² zu Hawaiʻi, die meisten davon sind jedoch nicht bewohnt. Die acht größten Inseln sind (von West nach Ost): Niʻihau, Kauaʻi, Oʻahu, Molokaʻi, Lānaʻi, Kahoʻolawe, Maui und Hawaiʻi, bzw. Big Island. Maui ist mit einer Fläche von 1.883 km² die zweitgrößte Insel des Archipels Hawaii. Wegen der durch Erosion entstandenen flachen Landbrücke (Isthmus) zwischen den „West Maui Mountains“ und dem Haleakalā wird Maui auch als „The Valley Isle“ bezeichnet, da die Landbrücke von den beiden Bergregionen aus wie ein Tal aussieht. Die größten Städte auf der Insel sind Kahului, gleichzeitig Sitz des örtlichen Flughafens, Wailuku, Lāhainā und Kīhei.

Karte Hawaii, Foto: Karsten, Fotolia.com

Maui trägt den Namen des polynesischen Halbgotts Māui. Lāhainā an der Südwestküste der Insel, ist eine alte Walfänger- und Plantagenstadt mit rund 9.100 Einwohnern. Der Name bedeutet “Gnadenlose Sonne” in hawaiischer Sprache. Dies kann ich nur bestätigem, denn bei meinem Besuch in Honolulu und auf Maui brannte vor allem die Mittagssonne erbarmungslos und man sollte die Sonne vor allem zwischen 12 und 14.30 Uhr dort wirklich meiden. Ein Sonnenbrand, der nicht von schlechtern Eltern ist, kann so vermieden werden, wenn nicht schlimmeres! Honolulu ist die Hauptstadt des US-Bundesstaates Hawaii . Sie ist eine der größten Städte des Pazifiks und der einwohnerreichste Census-designated place der Vereinigten Staaten. Fast jeder ausländische Tourist landet hier auf dem größten Luftdrehkreuz des Pazifiks. Honolulus Stadtteil Waikīkī ist aufgrund seiner exponierten Lage und der enormen Hotelkapazitäten ein attraktives Touristikziel. Auf Deutsch bedeutet Honolulubeschützter Hafen“. Berühmt ist der Strandabschnitt Waikīkī Beach, auf dem sich auch eine Statue des hawaiischen Sportstars Duke Kahanamoku befindet.

Waikiki Beach, Oahu, Hawaii, Foto: Tomas del Amo, Fotolia.com

Das Four Seasons Resort Maui in Wailea, Maui, gehört zu den Top Hotels dieseer Erde. Dort schwingt Chefkoch Noel Badillo die Kochlöffel. Für die Leser des Rhönlamm Blog bereitet er heute leckere Lammkoteletts zu. Er braucht dazu Lammkoteletts, Paprika (bell peppers), Salz, Pfeffer, Zucchini, Speisekürbis (squash), Maui Zwiebeln, Schalotten (shallots), Olivenöl und frische Minze. Beim Lamm werden Koteletts wie beim Kalb aus dem vorderen Rippenstück geschnitten, zusätzlich auch aus dem Kamm im Nacken. Koteletts (von französisch côtelette für „Rippchen“ aus französisch côte, bzw. lateinisch costa für „Seite, Rippe“), Rippchen oder Karrees sind Scheiben aus dem Rippenstück (auch Karree, Rücken oder Kotelettstrang genannt) mit Knochen. Das Rippenstück befindet sich beiderseits der Wirbelsäule hinter dem Nacken. Meist haben Lammkoteletts noch die Fettschicht, die den Rücken bedeckt. Ob die vor oder erst nach dem Braten entfernt wird, ist Ansichtssache. Saftiger bleibt das Fleisch mit dem Fett. Das sollte dann natürlich vor dem Essen entfernt werden. Auch ohne Englischkenntnisse, kann man in obigem Video, sehr gut die Zubereitung der Lammkoteletts, mit Chefkoch Noel Badillo, verfolgen.

Metzgermeister Dirk Ludwig und Frau Christine

Lammkoteletts erhalten Sie vom Metzger, bzw. Fleischer Ihres Vetrauens und Lammkoteletts vom original Bio-Rhönlamm, z.B. von Metzgermeister Dirk Ludwig von der Metzgerei “Der Ludwig” im osthessischen Schlüchtern. Dort können Sie auch direkt über deren Online-Shop bestellen. Und diese Woche wurden die schlachtfrischen Rhönlämmer vom Schäfer Spies aus Leimbach geliefert. Oder Sie machen mal einen Abstecher in die Rhön zu Jürgen Krenzer`s Rhönschaf-Hotel in Ehrenberg-Seiferts. Auch dort steht leckeres Rhönlammfleisch auf der Speisekarte. Das Rhönlamm wünscht Ihnen “Guten Appetit”!

08 SepRhönlamm mag auch Lammhaxe mit Kräuterkruste von Restaurant Jörg Müller, Westerland/ Sylt

Lammkeule, Foto: Fotolia.de

Heute möchten wir Ihnen wieder etwas über Lammhaxe mit Kräuterkruste näherbringen. Da gibt es natürlich viele Zubereitrungsarten, wir schauen daher mal nach Sylt. Sylt ist ganzjährig immer ein attraktives Reiseziel. Sylt (dänisch: Sild, friesisch: Söl) ist die größte nordfriesische Insel. Sie erstreckt sich in Nord-Südrichtung vor der Nordseeküste Schleswig-Holsteins. Bekannt ist die nördlichste deutsche Insel vor allem für ihre touristisch bedeutenden Kurorte Westerland , Kampen und Wenningstedt sowie für den knapp 40 Kilometer langen Weststrand. In den Medien ist sie vor allem aufgrund ihrer exponierten Lage in der Nordsee und der kontinuierlichen Landverluste bei Sturmfluten präsent. Seit 1927 ist Sylt über den Hindenburgdamm mit dem Festland verbunden. Mehr zu Sylt auch auf wikipedia hier. Auf Westerland finden wir auch das Restaurant von Sternekoch Jörg Müller, der dort als Hausherr seine Auszeichnungen gekrönte Kreativität voll ausspielt. Jörg Müller gehört neben Eckhardt Witzigmann und Karl-Heinz Wolf zu den Pionieren der deutschen Spitzenküche. In den legendären Schweizer Stuben erkochte er schon 1977 zwei Michelin-Sterne, das war in der damaligen kulinarischen Wüste Deutschland eine Sensation. Mit einer eigenständigen, lebendigen Küche, die von bester badischer Kochtradition ebenso lebt, wie von regionalen Sylter Einflüssen und Müller`s internationaler Erfahrung auf dem Spitzenparkett der Gastronomie. Mehr zu Müllers Restaurant, Hotel, Bar und Weinkeller finden Sie hier.

Rhönlämmer in der Metzgerei "Der Ludwig" in Schlüchtern

Müller`s Lammhaxen werden mit einem Kräuter-Mie-de-pain aus Petersilie, Thymian und Rosmarin, Weißbrotkrumen, gehackter Knoblauchzehe, Salz, Pfeffer und Kräuterbutter zubereitet. Auch der Norddeutsche Rundfunk NDR hat in seiner Sendung “Das Beste am Norden” darüber berichtet und hier kann man das genaue Rezept, die Zubereitung und ein passendes Video dazu sich in aller Ruhe ansehen. Zu den Lammhaxen bieten sich Ratatouille und Rosmarinkartoffeln, oder alternativ Wirsing oder Bohnen mit geschmorten Kartoffeln und Schalotten an. Natürlich kann man für Lammhaxen mit Kräuterkruste ausser Salzwiesenlämmer auch das original Öko-Rhönlamm aus der Rhön verwenden. Da kann man sich die Lammteile sogar per Internet ins Haus bestellen. Z.B. im Online-Shop von Metzgermeister Dirk Ludwig und seiner Metzgerei “Der Ludwig” aus dem osthessischen Schlüchtern. Man kann natürlich auch ein leckeres und ordentliches Stück Rhönlamm-Fleisch bei Jürgen Krenzer in seinem Rhönlamm-Hotel in Ehrenberg-Seiferts direkt auf den Teller bekommen. Und auf Sylt bei Jörg Müller hat man sogar die Wahl zwischen zwei Restaurants. Dem Gourmet-Restaurant und dem Pesel. Der Pesel ist das, was der Name schon sagt: Eine wunderschöne Friesenstube, der Tradition der Insel Sylt verpflichtet. Entsprechend gemütlich und leger sitzt man mit Kind und Kegel, um die stark vom Norden Deutschlands beeinflussten Gerichte mit Genuss zu verspeisen. Besonders Fischliebhaber und Lammfans kommen hier auf ihre Kosten; denn perfekte Zubereitung und außergewöhnliche Frische ist hier kein Zufall, sondern geplante Normalität. Guten Appetit!

Sylt, Foto: Fotolia.de

01 SepRhönlamm auf Reisen – in Deutschlands ältester Stadt Trier

Porta Nigra in Trier, Foto: Rainer Prüm

Nur eine knappe Autostunde von mir entfernt liegt Trier. Wobei ich von Merzig aus entweder über Losheim-Britten und Zerf oder Mettlach und Saarburg fahren kann. Trier (frz. Trèves, lux. Tréier) ist eine kreisfreie Stadt im Westen von Rheinland-Pfalz. Trier ist Sitz einer Universität, einer Fachhochschule, der Verwaltung des Landkreises Trier-Saarburg, der Verwaltung der Verbandsgemeinde Trier-Land, der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD, bis 1999 Bezirksregierung Trier), mehrerer Dienststellen des Landesuntersuchungsamtes (LUA), einer römisch-katholischen Diözese (Bistum Trier) sowie einiger Bundesbehörden (eine von vier Bundeskassen Nebenstelle der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben). Die Stadt wurde vor mehr als 2000 Jahren unter dem Namen Augusta Treverorum (ab der zweiten Hälfte des 3. Jahrhunderts Treveris) gegründet und beansprucht den Titel der ältesten Stadt Deutschlands. Trier beruft sich hierbei auf die längste Geschichte als bereits von den Römern anerkannte Stadt, im Gegensatz zu einer Siedlung oder einem Heerlager. Die Römischen Baudenkmäler in Trier, bestehend aus Amphitheater, Barbarathermen, Kaiserthermen, Konstantinbasilika, Porta Nigra, Römerbrücke, Igeler Säule, Dom sowie die Liebfrauenkirche zählen seit 1986 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Zur Vorgeschichte, Klima und Einwohnerentwicklung von Trier mehr auf wikipedia hier.

Fußgängerzone Trier, Foto: Rainer Prüm

Besonders für Radfahrer und Wanderer ist die Urlaubsregion Trier ein Paradies. Denn so führt z.B. der Saar-Hunsrück-Steig, der zu den Spitzenwanderwegen Deutschlands zählt, von der Cloef bei Mettlach-Orscholz über Trier und den Hunsrück bis nach Idar-Oberstein. Und in Richtung Norden erklimmt man die Eifelhöhen bis in die historische Kaiserstadt Aachen. Und auch die Trierer Innenstadt, besonders die Fußgängerzone, ist immer einen Besuch wert! Interessantes zur Universität Trier gibt es hier und  zum Bistum Trier hier . Auch der jährliche Weihnachtsmarkt gehört zu einem der schönsten Weihnachtsmärkte Deutschlands. Dieses Jahr findet der Trierer Weihnachtsmarkt vom 22.11. bis 22.12. auf dem mittelalterlichen Hauptmarkt und vor der imposanten Kulisse des Trierer Doms statt. Weitere Fotos zu Trier gibt es hier und Informationen zum Fußballklub Eintracht Trier hier und zur IHK von Trier hier.

27 AugRhönlamm auf Reisen – in Saarbrücken



Saarbrücken
(lux.: Saarbrécken; frz.: Sarrebruck) ist die Landeshauptstadt des Saarlandes. Die Universitätsstadt und einzige saarländische Großstadt entstand 1909 aus dem Zusammenschluss der drei Städte Saarbrücken, St. Johann und Malstatt-Burbach. Saarbrücken ist das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des Saarlandes und Sitz des Regionalverbandes Saarbrücken, eines Kommunalverbandes besonderer Art. Der Name der Stadt hat nichts mit dem modernen Wort Brücke zu tun, denn zur Zeit der ersten Erwähnungen des Ortes bzw. der Burg gab es dort keine Saarbrücke:

Staatstheater Saarbrücken, Foto: Rainer Prüm

Die erste Brücke über die Saar (die heute sog. Alte Brücke) wurde erst 500 Jahre später erbaut. Der älteste überlieferte Name Sarabriga stammt aus dem Keltischen und bedeutet in der Silbe Sara fließendes Gewässer. Der Wortteil Briga wird übersetzt als Felsen, großer Stein. Gemeint ist damit wohl der große Felsen gegenüber der Alten Brücke, auf dem die erste Burganlage errichtet wurde. Insofern lautete der Name der ersten Siedlung an dieser Stelle sinngemäß „Saarfels“. Eine weitere nicht belegte Erklärung kann man auf das germanische Wort bruco zurückführen, was Sumpf bedeutet und die umgebenden Feuchtgebiete bezeichnet (niederdeutsch Brook, Broich, Brauck entsprechend ahd. Wort bruoh, mhd. bruoch). Ein Beleg dafür wäre der St. Johanner Distrikt, bekannt als die Bruchwiesen, der bis kurz vor seiner Bebauung in der Tat lange ein sumpfiges Gebiet gewesen war. Da das Gebiet von Saarbrücken in der ersten Besiedlung nur von Kelten bewohnt war, ist die erste Variante der Namensgebung die wahrscheinlichere. Saarbrücken wird in einer Schenkungsurkunde Kaiser Ottos III. im Jahre 999 erstmals als Königsburg „castellum Sarabrucca“ erwähnt, die dem Bistum Metz geschenkt wird.  Mehr zu Einwohnern, Geografie und Geschichte auch auf wikipedia hier.

Bekanntester Fußballverein Saarbrückens und des Saarlands ist der derzeitige Drittligist 1. FC Saarbrücken. Er wurde am 18. April 1903 im Saarbrücker Stadtteil Malstatt als Fußball-Abteilung des TV 1876 Malstatt gegründet. Nach Abspaltung der Fußball-Abteilung erfolgte 1907 eine Neugründung als FV Malstatt-Burbach. Am 1. April 1909 wurde der Verein in FV Saarbrücken umbenannt. Von 1943 bis 1945 bildete der Verein gemeinsam mit dem SC 07 Altenkessel die Kriegsspielgemeinschaft Saarbrücken. Nach der Auflösung im Jahre 1945 wurde der Verein am 25. November 1945 unter dem Namen 1. FC Saarbrücken neugegründet.Er spielte insgesamt fünf Spielzeiten in der Fußball-Bundesliga: 1963/64, 1976-1978, 1985/86 und 1992/93, weitere 19 Spielzeiten in der 2. Bundesliga. Austragungsort der Heimspiele ist das Ludwigsparkstadion. Mehr zum 1.FC Saarbrücken gibt es auch hier.  Die Frauenmannschaft des 1.FC Saarbrücken spielt nach den Saisons 1997/98 bis 2001/02, 2003/04 und 2007/08 zum vierten Mal in der 1. Bundesliga der Frauen.

Ludwigskirche Saarbrücken, Foto: Rainer Prüm

Das Stadtgebiet von Saarbrücken ist gemäß § 1 der „Satzung über die Einteilung der Landeshauptstadt Saarbrücken in Stadtbezirke“ in die vier Stadtbezirke Mitte, Dudweiler, West und Halberg gegliedert. Die Stadtbezirke sind in Stadtteile und diese zum Großteil in Distrikte untergliedert. Die Stadtbezirke von Saarbrücken mit ihrer amtlichen Nummer sowie deren zugehörige Stadtteile und Distrikte kann man auf wikipedia hier kennenlernen. Sollten Sie einmal in Saarbrücken sein und vielleicht nur wenig Zeit haben, dann sind wenigstens der Schlossplatz, der St. Johanner Markt, der Ludwigsplatz samt Ludwigskirche und die Eckpunkte der Stengelchen Stadtanlage ein Muss!

Saarländischer Landtag in Saarbrücken, Foto: Rainer Prüm

Die saarländische Landeshauptstadt Saarbrücken hat natürlich auch ein Schloss. Es ist ein barockes Schloss und befindet sich im Stadtteil Alt-Saarbrücken am linken Ufer der Saar. An diesem Standort gab es Vorgängerbauten, wie z.B. eine mittelalterliche Burg und ein Renaissance-Schloss. Wikipedia schreibt dazu: “Historische Quellen aus dem Jahre 999 berichten von dem kaiserlichen Castell Sarabruca, das im Jahre 1009 Veste Sarebrugka genannt wird. Nach einer Urkunde aus dem Jahre 1065 hatte Herzog Friedrich von Niederlothringen die Burg vom König als Lehen erhalten. König Heinrich IV. schenkte das Castel Salentburca Friedrichs Bruder, Graf Adalbero III. von Luxemburg der Bischof von Metz war. Im Jahre 1168 wurde die Burg des Grafen Symon auf Befehl des Kaisers Friedrich I. zerstört. 1277 erwähnen Archivalien am 2. Juli Castel und Bourg . Eine Urkunde vom 11. Januar 1485 berichtet, dass Graf Johann IV. von Nassau-Saarbrücken begonnen hatte „… anno 1459 wegen Kriegszeiten die beiden Städte zu befestigen und zu bewachen“ . Johann IV. begann im Jahre 1563 auch damit, Bollwerke um die Burg anzulegen und eine Zugbrücke über den Graben zwischen Stadt und Burg zu bauen. Der Historiograph der Grafen von Nassau-Saarbrücken, Johann Andreae, berichtete, Graf Philipp IV. habe 1575 das Sommerhaus zu Saarbrücken gebaut, und vermittelt in einer Grundrissskizze erstmals eine Vorstellung vom Aussehen der damaligen Burg. Das trapezförmige Geviert war mit ungleich breiten Gebäuden umschlossen. Der Wehrturm befand sich auf der Westseite der Vierflügelanlage. Die Vorburg auf der Saarseite wurde nach Nordwesten und Südosten durch Gebäude abgeschlossen. Das von dem kurpfälzischen Baumeister Christmann Stromeyer erbaute Sommerhaus, stand auf dem südöstlichen Vorsprung des Saarfelsens. Die Burganlage wurde im Nordosten durch den Saarfelsen und die Saar, im Osten durch einen Graben und im Süden sowie Südwesten durch Bollwerk und Graben umschlossen. Der Zugang zur Burg erfolgte von der Stadtseite her über die Zugbrücke gegenüber dem großen Turm. In der Südecke des Gartens befand sich der „rothe Thurn“, und gegenüber in der Nordecke stand das rund Thurnlein“. Mehr zum Saarbrücker Schloss auf Wikipedia hier.

Saarbrücker Schloss, Foto: Rainer Prüm

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